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23:12 18.06.2010
Von Stefan Winter

Allein die Einführung des Panamera rettet die Zahlen, aber auch das war anders gedacht: Das Luxuscoupé sollte den Sportwagenbauer eine Größenklasse nach oben befördern, nur so ergibt die vierte Modellreihe Sinn.

Der frühere Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hat den Ausbruch aus der reinen Sportnische gewagt und selbst als erster erkannt, wie riskant dieser Schritt in eine Zwischengröße ist – zu groß für bedingungslose Exklusivität, zu klein für echte Mengenvorteile. Die Konsequenz war der Griff nach VW.

Es ist bemerkenswert, dass Porsche trotz des Absatzeinbruchs noch von einem respektablen operativen Gewinn berichtet. Doch das ändert nichts daran, dass VW in Stuttgart vor einer schwierigen Aufgabe steht. Da sind nicht nur die Nachwehen von Porsches gescheiterten Börsenspielen, die noch längst nicht ausgestanden sind. Über die Jahre hat auch das Markenprofil gelitten. Nicht umsonst begann Martin Winterkorn seine Arbeit an der Porsche-Spitze mit Gedankenspielen über die Modellpolitik.

Meinung Matthias Koch zur Wende in Nordrhein-Westfalen - Das Sommermärchen der SPD

In der Politik, das weiß man, ist nichts in Stein gemeißelt. Ein eindrucksvolles Beispiel liefert Hannelore Kraft. Am Mittwoch sagte sie, sie wolle in Nordrhein-Westfalen keine Minderheitsregierung mit den Grünen bilden. Am Donnerstag wurde beim Wörtchen „keine“ das „k“ gestrichen.

Matthias Koch 18.06.2010
Meinung Jörg Kallmeyer zum Bafög - Der Stillstand

Donnerwetter, so frech kennt man die Bundesbildungsministerin noch gar nicht: Man könne doch die von der FDP durchgesetzten Steuergeschenke für die Hoteliers wieder einkassieren, schlug Annette Schavan gestern in einem Interview vor.

Jörg Kallmeyer 18.06.2010
Meinung Ulrich Neufert zu den Minderheitsregierungsabsichten in NRW - Traurig

Ist das die Zukunft der Fünf-Parteien-Republik? Erst Hessen, jetzt Nordrhein-Westfalen: Mehrheiten in den Landesparlamenten scheinen künftig Glückssache zu werden. Hessen taumelte 2008 erst in eine geschäftsführende Regierung (Koch), weil sich keine Mehrheit finden wollte, dann widerwillig 2010 in Neuwahlen.

17.06.2010