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Nachrichten Panorama Der "Insektenburger" im Selbstversuch
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06:33 10.03.2016

Der "Insektenburger" im Selbstversuch

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HIER GIBT ES IHN: In einem unscheinbaren Steakhouse in Brüssels Szeneviertel Ixelles. Hier stehen auch Zebra, Känguru und Rentier auf der Speisekarte. "Der exotische Bux Burger passt da perfekt dazu", sagt Restaurantinhaberin Edit Kiss. Ein- bis zweimal am Tag werde er geordert.

16,50 Euro müssen Mutige dafür auf den Tisch legen - die meisten anderen Burger und Steaks in dem Restaurant sind aber auch nicht billiger.

Quelle: Simon Ribnitzky

SO ENTSTEHT ER: Im Ofen. Der Bratling besteht zur Hälfte aus gemahlenen Larven, also sogenannten Buffalowürmern. Der Rest sind pflanzliche Bestandteile. "Wir haben viel experimentiert", erzählt Kiss.

Seit der Bratling mit ein paar Stückchen Butter in die Röhre kommt, sei er nicht mehr so trocken. Die Larven liefern zwei Züchter aus Belgien und den Niederlanden.

Quelle: dpa

SO SIEHT ER AUS: Wie ein ganz normaler Burger. Zwei Brötchenhälften, Salat, Tomate, Gurke, Käse, Barbecue-Sauce - und eben der Buffalowurm-Bratling. Wer nicht weiß, dass er Insekten auf dem Teller hat, entdeckt nichts Auffälliges.

"Das nimmt viel vom Ekel-Effekt", sagt Özel. Der Geruch erinnert ein wenig an geröstete Sonnenblumenkerne.

Quelle: Simon Ribnitzky
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