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Der Dioxin-Skandal Westerwelle will kein „Schwarzes-Peter-Spiel“ im Dioxin-Skandal
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13:15 16.01.2011
FDP-Parteichef Guido Westerwelle in Hannover. Quelle: dpa
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„Der Bürger erwartet hier, dass der Staat seine Hausaufgaben macht.“ Es gehe auch nicht darum, „welche Partei wo welche Pünktchen in Umfragen machen kann“.

Der niedersächsische FDP-Landtagsfraktionschef Dürr kritisierte, Aigner trage mit ihrem Verhalten in der Öffentlichkeit nicht dazu bei, das Vertrauen der Bürger in den Verbraucherschutz wieder zu stärken. „Die Verbraucher wollen kein politisches Klein-Klein.“ Dürr sagte, er gehe davon aus, dass die zuständigen Stellen der Landesregierung im Dioxin-Skandal das Bundesministerium und die Öffentlichkeit „immer sofort und umfassend“ informiert hätten.

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Aigner, die am Freitag das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Oldenburg besucht hatte, warf der Landesbehörde vor, ihr die Ausweitung des Dioxin-Skandals verschwiegen zu haben. Sie forderte Ministerpräsident David McAllister (CDU) auf, bis Samstagabend personelle Konsequenzen zu ziehen. Die Frist verstrich jedoch ohne Reaktion.

dpa