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Katastrophen in Japan Behörden erhöhen Gefahrenstufe in Fukushima
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13:48 25.03.2011
Evakuierte Japaner  aus der Nähe der Fukushima-Reaktoren werden auf Strahlenbelastung überprüft.
Evakuierte Japaner aus der Nähe der Fukushima-Reaktoren werden auf Strahlenbelastung überprüft. Quelle: dpa
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22.29 Uhr: Wasserwerfer-Einsatz am Reaktor 3 vorerst beendet

Die Einsatzkräfte am Atomkraftwerk Fukushima haben die Notkühlung eines Reaktors mit großen Mengen Wasser aus der Luft und am Boden nach zwei Tagen zunächst beendet. Der Einsatz von Soldaten und Feuerwehrleuten sei am frühen Samstagmorgen abgeschlossen worden, teilte die Betreiberfirma Tepco im Internet mit.

21.20 Uhr: Druck im Reaktor 3 etwas niedriger, in 1 und 2 leicht steigend

Nach dem massiven Wasserwerfereinsatz im Block 3 des Atomkraftwerks Fukushima ist der Druck in der Reaktorkammer etwas gesunken, wie aus dem jüngsten Bericht der japanischen Atomsicherheitsbehörde (NISA) hervorgeht. In den beiden anderen Blöcken aber, die nach dem Erdbeben vor einer Woche automatisch abgeschaltet wurden, zeigen die am Samstagmorgen (Ortszeit) veröffentlichten Werte eine leicht steigende Tendenz. Die NISA gibt lediglich Zahlenwerte an und bewertet diese nicht.

21.02 Uhr: Wissenschaftler rechnen mit Folgebeben

Dem verheerenden Erdbeben von Japan werden nach Auffassung von Wissenschaftlern voraussichtlich weitere Beben folgen. „Man muss davon ausgehen, dass dieses Erdbeben andere große Erdbeben nach sich ziehen wird“, sagte der Geophysiker Hans-Peter Bunge von der Ludwig-Maximilians-Universität München am Freitagabend bei einer Podiumsdiskussion in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Der Spannungszustand des gesamten Erdkörpers habe sich verändert. Andere Erdplatten müssten nun zwangsläufig reagieren. Die Wellenbewegungen des Bebens von Japan hatten sich über die ganze Erde ausgebreitet. Sogar in München, wo die „Welle“ nach zehn Minuten eintraf, habe sich der Boden noch um zwei Zentimeter gehoben und gesenkt, sagte Bunge. Mess-Stationen hätten dies aufgezeichnet.

18.17 Uhr: Tsunami-Welle war bis zu 23 Meter hoch

Der verheerende Tsunami vom 11. März war an seiner höchsten Stelle bis zu 23 Meter hoch. Das berichtete die Zeitung „Yomiuri Shimbun“ aus Tokio am Freitag auf ihrer Internetseite. Diese Höhe sei vor der Küste der Stadt Ofunato in der Präfektur Iwate registriert worden, berichtete die Zeitung und berief sich auf Forscher der Hafenbehörde. Iwate war von dem Tsunami mit am schwersten betroffen worden.

18.09 Uhr: Feuerwehr spritzt Wasser auf Fukushima-Reaktor

Die Tokioter Feuerwehr hat am Freitag erneut damit begonnen, Wasser auf Reaktorblock 3 des Atomkraftwerks Fukushima zu spritzen. Damit soll die Reaktorhülle gekühlt werden, um eine drohende Kernschmelze zu verhindern. Die Aktion begann gegen 00.45 Uhr Ortszeit (16.45 MEZ), wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete. Am Vortag war zeitweise versucht worden, die Reaktoren mit Wasser aus Hubschraubern zu kühlen.

17.53 Uhr: Deutschland zur Lieferung von Robotern nach Fukushima bereit

Deutschland hat Japan die Lieferung von Robotern für den Einsatz im Atomkraftwerk Fukushima angeboten. „Die Geräte stehen bereit“, sagte am Freitag ein Sprecher des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Berlin. Jetzt warte das Ministerium auf eine Entscheidung der japanischen Atomsicherheitsbehörde (NISA), welche Roboter konkret benötigt würden. Bei den Robotern handelt es sich um Maschinen, die aus sicherer Entfernung in verstrahlte Anlagen gesteuert werden können. Ihr Aufgabenbereich erstrecke sich auf „alles, was in verstrahlten Bereichen bewegt werden muss“, erklärte der Ministeriumssprecher der Nachrichtenagentur dpa. Sobald eine Entscheidung in Japan getroffen und über die IAEA übermittelt sei, könnten die Roboter in kurzer Zeit nach Fukushima geflogen werden. Dort sind wegen der teilweise hohen Strahlung einzelne Bereiche für Techniker und Einsatzkräfte kaum noch zugänglich.

17.51 Uhr: Situation in Fukushima hat sich laut IAEA weiter stabilisiert

Die Situation im und um das Atomkraftwerk Fukushima hat sich nach Einschätzung der IAEA weiter stabilisiert. „Ich würde es so beschreiben, dass es sich hin zu einer stabilen Lage entwickelt - was positiv ist“, sagte der IAEA-Experte Graham Andrew bei einer Pressekonferenz am Freitagnachmittag. Dass dies Grund für Optimismus sein könnte, wollte Andrew jedoch nicht bestätigen: „Es ist weiterhin sehr ernst, aber es ist nicht bedeutend schlimmer geworden.“ Nach den der IAEA vorliegenden Daten hat sich die Lage seit Mittwoch nicht schwerwiegend verschlechtert. Die Radioaktivitätswerte in der Umgebung seien nicht gesundheitsschädlich. Druck und Wasserstand in den ersten drei Reaktoren blieben ziemlich stabil.

17.15 Uhr: Ökonomische Folgen hängen von der Entwicklung im Akw ab

Die wirtschaftlichen Folgen des Erdbebens in Japan hängen nach Einschätzung von Allianz Global Investors (AGI) ganz von der Entwicklung im Atomkraftwerk Fukushima ab. „Die negativen Konsequenzen durch die Schließungen von Anlagen und Versorgungsunterbrechungen dürften für das Wirtschaftswachstum kurzfristiger Natur sein, falls eine weitere Eskalation der Situation in Fukushima vermieden werden kann“, sagte Chefstratege Andreas Utermann am Freitag in Frankfurt. „Im zweiten Halbjahr 2011 könnte der Wiederaufbau der Infrastruktur eine ausgleichend positive Wirkung auf das japanische Wachstum haben.“

17.01 Uhr: Deutsche Firmen richten Krisenstab ein

lle großen deutschen Autobauer und Zulieferer haben mittlerweile Krisenstäbe nach dem japanischen Jahrhundertbeben und der Atomkatastrophe eingerichtet. Das berichtete der Bundesverband für Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik am Freitag in Frankfurt. Viele Automobilzulieferer hätten Lieferschwierigkeiten. Wer beispielsweise Stahl, Elektro- und Elektronikteile oder auch Fahrwerksteile wie Federn von japanischen Herstellern bezogen habe, „muss umgehend andere Quellen im Großraum Asien aktivieren“, sagte Hauptgeschäftsführer Holger Hildebrandt. Dies gehe allerdings nicht von heute auf morgen. Die Krisenstäbe müssten sich damit befassen, ob Waren, die aus Japan ankämen, kontaminiert seien. Sie müssten auch Fragen der Kontrolle an Häfen und Flughäfen klären und sich ständig über die politischen Schritte der Regierungen informieren. „Die Frage möglicher Kontamination japanischer Lieferungen kann nicht alleine das Problem der Einkäufer sein“, sagte Hildebrandt. Politik und Industrie müssten gemeinsam Lösungen suchen, um die Lieferketten nicht reißen zu lassen.

16.47 Uhr: Radiokative Kontamination: Messstellen für Japan-Heimkehrer in Hamburg

Menschen, die sich während der Atomkraftwerk-Unfälle in Japan aufgehalten haben, können sich in Hamburg auf eine Strahlenbelastung testen lassen. In der Hansestadt gebe es zwei Anlaufstellen zur Strahlenmessung: das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und die Asklepios Klinik St. Georg (AK St.Georg), teilte eine Sprecherin des UKE mit. Prof. Janos Mester, stellvertretender Direktor der Klinik für Nuklearmedizin des UKE, rechnet aber nicht mit einem Ansturm. „In Japan halten sich nach Presseangaben etwa 5000 deutsche Staatsangehörige auf. Sollten sich alle nach der Heimkehr überprüfen lassen, würde das maximal 100 bis 200 Messungen im UKE bedeuten, die wir durch entsprechende Strukturierung des normalen Betriebsablaufes durchführen können.“

15.49 Uhr: Zahl der Opfer in Japan auf mehr als 6900 gestiegen

In Japan sind bei dem Beben und dem folgenden Tsunami vor einer Woche mindestens 6911 Menschen ums Leben gekommen. Das meldete der Fernsehsender NHK am Freitag unter Berufung auf die Polizei. Nach diesen Angaben werden noch immer mehr als 17.000 Menschen vermisst. Andere Quellen sprachen am Freitag von über 10.000 vermissten Menschen. Damit hat das Erbeben mehr Opfer gefordert, als das Kobe-Beben 1995, bei dem mehr als 6400 Menschen ums Leben kamen. Es ist die schlimmste Nachkriegskatastrophe des Landes.

15.21 Uhr: In Reaktor 4 sammelt sich Wasserstoff

Im havarierten Reaktor 4 des japanischen Katastrophen-AKW Fukushima sammelt sich seit Freitag erneut explosiver Wasserstoff. Dies geht aus der aktuellsten Analyse des Japan Atomic Industrial Forum (JAIF) hervor. Das Risiko für eine weitere verheerende Wasserstoff-Explosion ist nach Expertenmeinung aber gering. In dem bereits weitgehend zerstörten Reaktorgebäude 4 könne der Wasserstoff relativ schnell entweichen, sagte Reaktorexperte Hans-Josef Allelein von der RWTH Aaachen der Nachrichtenagentur dpa. „Da hat es schon gebrannt, das heißt, es bestehen schon Öffnungen.“ Kleine Wasserstoff-Explosionen seien möglich, „aber keine mit großen Auswirkungen“. Wasserstoffgas kann in Reaktorkernen bei Temperaturen über 1000 Grad Celsius durch chemische Reaktionen entstehen. Kommt dieses mit Sauerstoff in Kontakt, kann es im schlimmsten Fall zu gewaltigen Explosionen kommen - wie in Fukushima bereits mehrfach geschehen. Ähnliches droht bei Wassereinspeisung in den überhitzten Kern.

15.17 Uhr: Sanitäter holen Patienten aus Sicherheitszone

Das japanische Gesundheitsministerium will alle Krankenhauspatienten aus der 30-Kilometer-Sicherheitszone um das havarierte Kernkraftwerk Fukushima herausholen. Das berichtete der Fernsehsender NHK am Freitag. Insgesamt wurden in den dortigen Kliniken 1100 Patienten behandelt. Noch an diesem Freitag wollten Helfer 300 Patienten in sichere Krankenhäuser verlegen. Die restlichen 800 Patienten sollen in den nächsten Tagen mit Helikoptern und Sanitätswagen unter anderem nach Tokio und Yamagata gebracht werden.

15.01 Uhr: IAEA trifft sich am Montag zu Japan-Sondersitzung

Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Yukiya Amano, wird am Montag den Mitgliedsstaaten von seiner Reise nach Japan berichten. An diesem Tag trifft sich das IAEA-Leitungsgremium, der Gouverneursrat, zu einer Sondersitzung zum Reaktorunglück in Fukushima, teilte die Organisation am Freitag mit. Die Sitzung der 35 Staaten im Gouverneursrat - darunter Deutschland - soll um 11.00 Uhr im UN-Gebäude in Wien beginnen. Am Montagnachmittag will der 63 Jahre alte japanische Diplomat dann eine Pressekonferenz geben.

14.30 Uhr: Sarkozy bietet Japan erneut Hilfe an

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat am Freitag Japans Ministerpräsident Naoto Kan erneut die Hilfe seines Landes angeboten. Sarkozy würdigte in dem Telefonat nach Angaben seines Amtes „den Mut und die außergewöhnliche Würde“ des japanischen Volkes angesichts der Katastrophe in dem Inselreich. Sein Land stehe bereit, um weitere Hilfe für den Schutz der Bevölkerung sowie bei der Krisenbewältigung im Atomkraftwerk Fukushima Eins zu leisten. Schon vor Tagen hatte Sarkozy als „Geste der Solidarität Frankreichs und der Länder der G-8 und der G-20“ einen Besuch in Japan vorgeschlagen. Voraussetzung wäre aber das Einverständnis der japanischen Behörden.

14.28 Uhr: Finnland verlegt Botschaft nach Hiroshima

Finnland verlegt seine Botschaft von Tokio nach Hiroshima. Die Situation sei durch das havarierte Kernkraftwerk Fukushima sehr unsicher, teilte das finnische Außenministerium nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo am Freitag mit. Die Verlegung sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, um die Arbeit der finnischen Vertretung unter allen Umständen aufrecht zu erhalten.

14.19 Uhr: EU hilft Japan im Kampf gegen Atom-Katastrophe

Die EU will Japan im Kampf gegen die Folgen des Atomunglücks unterstützen. „Wir stehen mit technischer Hilfe bereit, um beim Herunterkühlen des Atommeilers zu helfen“, sagte eine Sprecherin der EU-Kommission am Freitag in Brüssel. Dabei gehe es vor allem um mittel- und langfristige Hilfe: Nach ihren Angaben wird es rund ein Jahr dauern, bis der Reaktor komplett heruntergekühlt ist. In dieser langen Periode könnten die EU-Länder mit Material, technischen Geräten und Experten helfen. Bislang gebe es aber noch keine Anfrage der Regierung in Tokio.
Am Montag treffen sich in Brüssel die EU-Energieminister zu einem Sondertreffen, um über die Konsequenzen der Katastrophe in Japan für Europa zu beraten.

13.51 Uhr: Japan stuft Gefährlichkeit des Atomunfalls hoch

Japan hat die Gefährlichkeit des Störfalls im Atomkraftwerk Fukushima Eins auf das INES-Level 5 hinaufgestuft. Damit liegt der Unfall zwei Stufen unter der Katastrophe von Tschernobyl. Diese Atomkatastrophe erreichte mit der Stufe 7 das höchste Level der internationalen INES-Skala. Mit der Skalierung kann die Größenordnung von Atomunfällen eingeordnet werden. Nach der Definition wird die Lage in Fukushima nun als „Unfall mit weiterreichenden Konsequenzen“ beschrieben, wie die Internationale Atomenergiebehörde IAEA am Freitag mitteilte. Bisher hatten die japanischen Behörden den Störfall als „Unfall mit lokalen Konsequenzen“ auf der INES-Stufe 4 eingeordnet.

13.51 Uhr: Luftfahrtverband fürchtet deutlichen Abschwung

Die Luftfahrtbranche muss sich laut Einschätzung ihres Verbandes nach Erdbeben, Tsunami und Atomunfall in Japan auf einen deutlichen Abschwung einstellen. Davon dürften sich die Fluggesellschaften frühestens in der zweiten Jahreshälfte erholen, wenn mit dem Wiederaufbau die Wirtschaft anspringe, teilte der Weltluftfahrtverband IATA am Freitag in Genf mit. Dem Verband zufolge hat der japanische Luftfahrtmarkt ein Volumen von 62,5 Milliarden US-Dollar (44,7 Mrd Euro). Dies entspreche 6,5 Prozent des weltweiten Verkehrs und einem Zehntel des weltweiten Branchenumsatzes. Neben dem japanischen Inlandsverkehr dürften der IATA zufolge vor allem Gesellschaften aus China, Taiwan und Südkorea von dem Abschwung getroffen werden. Deren Umsätze stammten zu einem Fünftel und mehr aus dem Japan-Verkehr. In Frankreich sind es sieben, Deutschland sechs Prozent. Die Lufthansa erzielt nach eigenen Angaben etwa vier bis fünf Prozent ihres Konzernumsatzes im Japan-Geschäft.

13.30 Uhr: Fast 140 Feuerwehrleute aus Tokio in Fukushima im Einsatz

Am Katastrophen-AKW Fukushima sind am Freitag fast 140 Feuerwehrleute aus Tokio zum Einsatz gekommen. Diese rückten mit 30 Fahrzeugen an, berichtete das staatliche Fernsehen NHK am Freitagabend (Ortszeit). Sie verspritzten 50 Tonnen Wasser auf den havarierten Reaktor 3, um eine Kernschmelze darin zu verhindern. Es handelte sich um Fahrzeuge, die normalerweise für Einsätze an hohen Gebäuden gedacht sind: Mit ihnen können die Feuerwehrleute aus 22 Metern Wasser spritzen.

13.25 Uhr Japan bittet deutsche Kinderheimleiterin um Hilfe

Japanische Behörden haben eine deutsche Kinderheimleiterin im Katastrophengebiet um Hilfe gebeten. „Die Präfektur Iwate hat uns gefragt, ob wir noch Kinder aufnehmen können“, sagte Franziskanerschwester Caelina Mauer am Freitag in einem Telefongespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Sie habe sofort zugesagt und könne noch 15 weiteren Kindern helfen, die obdachlos geworden oder Waisen seien. Die Einrichtung in der Kleinstadt Ichinoseki liegt etwa 150 Kilometer Luftlinie von Fukushima entfernt.

13.16 Uhr: Arbeitnehmer aus Deutschland sind in Japan unfallversichert

Aus Deutschland entsandte Arbeitnehmer sind während eines Einsatzes in Japan gesetzlich unfallversichert. Der Versicherungsschutz greift dabei auch dann, wenn Beschäftigte sich bei dem Erdbeben oder Tsunami verletzt haben. „Wenn sich jemand zum Beispiel bei dem Erdbeben ein Bein gebrochen hat, ist das abgedeckt“, sagte Stefan Boltz von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) dem dpa-Themendienst. Auch hätten entsandte Arbeitnehmer einen Anspruch darauf, sich auf Kosten des Arbeitgebers vorsorglich auf eine mögliche radioaktive Belastung hin untersuchen zu lassen. Voraussetzung dafür sei, dass in Japan eingesetzte Arbeitnehmer einen deutschen Arbeitsvertrag haben, erklärte Boltz. Zudem müsse die Tätigkeit im Ausland von vornherein zeitlich befristet worden sein.

12.46 Uhr: Die Lage in Fukushima wird laut Kan bald unter Kontrolle gebracht

Ministerpräsident Kan betonte, er wünsche sich, dass jeder Einzelne überlege, was er beitragen könne, um Japan wiederaufzubauen. Auch er selbst werde alle seine Kraft aufwenden, versicherte er während der live im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz. Zu der Lage im Krisen-AKW Fukushima befragt, sprach er von einer weiterhin sehr ernsten Situation: Die Lage werde aber „in nicht weiter Ferne“ unter Kontrolle gebracht und die jetzige Situation überwunden.

12.34 Uhr: Kan: "Japan wird sich von der Katastrophe nicht unterkriegen lassen"

Kan sagte mit Tränen in den Augen, obwohl Japan ein kleines Land sei, habe es ein großes Wirtschaftswachstum erreicht. Dieses Land sei mit der Kraft aller Menschen aufgebaut worden. Es werde sich von dieser Katastrophe nicht unterkriegen lassen. Die Menschen dürften nicht pessimistisch sein: „Wir werden Japan neu aufbauen.“

12.33 Uhr: Deutlich erhöhte Strahlung 30 Kilometer vor Krisen-AKW festgestellt

Noch mehr als 30 Kilometer vom Katastrophen-AKW Fukushima entfernt ist eine deutlich erhöhte Strahlenbelastung festgestellt worden. Die Verstrahlung nordwestlich der havarierten Anlage lag bei 170 Microsievert am Donnerstag und 150 Microsievert am Freitag, wie das japanische Wissenschaftsministerium mitteilte. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo.

Die höchste Belastung habe dabei in einer Zone gelegen, die bisher nicht evakuiert worden ist. Die Menschen hier wurden lediglich aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Nach Expertenmeinung nehmen Menschen bei der gemessenen Belastung innerhalb von sechs bis sieben Stunden so viel Strahlung auf, wie sonst innerhalb eines Jahres gerade noch verträglich wäre.

12.31 Uhr: Kan wehrt sich gegen Kritik an Informationpolitik

Kan wehrte sich gegen die Kritik, Informationen über die Lage im Krisen-AKW Fukushima zurückzuhalten. Die Regierung habe alle ihr zur Verfügung stehenden Informationen veröffentlicht, betonte er auf Nachfrage von Journalisten am Freitag.

12.28 Uhr: Kan: Größte Krise der Nachkriegszeit

Ministerpräsident Kan erklärte, Japan stehe vor der größten Krise der Nachkriegszeit. Als Antwort würden alle verfügbaren Kräfte gebündelt.

12.24 Uhr: Fernsehansprache von Ministerpräsident Naoto Kan

Ministerpräsident Naoto Kan hat sich in einer Fernsehansprache an die Menschen in Japan gewandt. „Japan als Land wird die Katastrophe überwinden und sich erholen“, betonte Kan. Die Bevölkerung habe die erste Woche nach der Katastrophe mit Ruhe bewältigt. Die atomare Krise erlaube keinen Optimismus. Den Opfern und Angehörigen der Opfer drückte er sein Beileid und Mitgefühl aus.

12.15 Uhr: US-Militär bietet Japan Hilfe von 450 Strahlenexperten an

Das US-Militär hat Japan Unterstützung durch 450 Strahlenexperten angeboten. Die Einheit könne dem Land bei der Bewältigung seiner Nuklearkrise helfen, sagte der Befehlshaber des US-Pazifikkommandos, Admiral Robert Willard, am Freitag nach Angaben der japanischen Agentur Kyodo. Ein Team aus neun US-Spezialisten sei bereits nach Japan geschickt worden. Es soll die Behörden unterstützen, den drohenden Super-GAU in den außer Kontrolle geratenen Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima abzuwenden. Die US-Experteneinheit könne unter anderem zur Strahlenmessung und Dekontamination verstrahlter Menschen oder Objekte eingesetzt werden, hieß.

11.29 Uhr: Ärzte ohne Grenzen über Situation für Ältere besorgt

Nach Angaben der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist die Situation für ältere Menschen nach der Erdbeben-Katastrophe in Japan besonders schlimm. „Stark betroffen sind in den Notunterkünften die chronisch kranken Menschen - und das sind oft die Älteren“, sagte Geschäftsführer Frank Dörner am Freitag in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Ärzte ohne Grenzen sei mit zwölf Experten in kleinen Teams von drei bis vier Personen in den betroffenen Gebieten unterwegs. „Sie versuchen zu Menschen vorzudringen, die bislang noch keine Hilfe erhalten haben.“

Die älteren Menschen litten oft unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzschwäche und Bluthochdruck. Ein besonderes Problem sei die Alters-Diabetes, denn diese Patienten bräuchten nicht nur Medikamente, sondern auch eine spezielle Diät. „Es kommen aber auch dehydrierte Menschen, die nicht genug Flüssigkeit bekommen haben. Und auch Unterkühlungen müssen behandelt werden“, berichtete Dörner weiter.

11.23 Uhr: Gefahr für Tokio: Wind dreht zu Wochenbeginn

Der Wind am japanischen Unglücksreaktor soll zu Beginn kommender Woche wieder in Richtung der Millionen-Metropole Tokio drehen. „Wie weit sich die Radioaktivität dann ausbreitet, kann man aber noch nicht sagen“, sagte Christina Speicher vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Am Dienstag soll der Wind voraussichtlich erneut seine Richtung ändern und wieder auf Nord/Nordwest umschwenken.

Zunächst wehe er bis zum Wochenende weiter auf den Pazifik hinaus, wobei er am Samstag auffrische, sagte Speicher am Freitagmorgen in Offenbach. Die am Atomkraftwerk Fukushima freigesetzten radioaktiven Partikel würden so nordostwärts aufs Meer getragen. In der Nacht zum Montag werde der Wind allerdings drehen.

Die Partikel erreichten nach etwa vier Tagen das Seegebiet südlich der Aleuten, sagte Speicher. Die Inselkette liegt zwischen Nordamerika und Asien am Südrand des nordpazifischen Beringmeers. In der Region um Fukushima hat es unterdessen aufgehört zu schneien. Am Himmel wechselten sich Sonne und Wolken ab. Neuer Niederschlag ist nicht in Sicht. Bei Temperaturen zwischen ein und vier Grad ist es aber weiterhin winterlich kalt.

11.20 Uhr: Kan verspricht der Welt mehr Informationen über Atomkrise

Auf die massive Kritik am Krisenmanagement der japanischen Regierung hat Ministerpräsident Naoto Kan mit dem Versprechen reagiert, mehr Informationen über die Atomkrise zu liefern. „Ich möchte versprechen, dass wir der (internationalen Atomenergiebehörde) IAEA so viele Informationen wie möglich zur Verfügung stellen wollen, auch der ganzen Welt“, sagte Kan nach einem Treffen mit IAEA-Chef Yukiya Amano am Freitag in Tokio.

Amano versicherte die Bereitschaft der IAEA, Japan beim Kampf gegen das Atom-Chaos zu unterstützen, berichtete die Agentur Kyodo. Der IAEA-Chef fordert weiter eine bessere Aufklärung: „Die internationale Gemeinschaft will eine exaktere und schnellere Information“, sagte er vor Journalisten. Ein vierköpfiges IAEA-Team werde sich an der Überwachung der Radioaktivität beteiligen und sich dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima „in einigen Tagen“ nähern, sagte Amano.

10.54 Uhr: Diesel-Generator hilft laut IAEA bei Kühlung der Reaktoren

Neben Wasserwerfern und Hubschraubern ist zur Kühlung der Reaktoren im Atomkraftwerk Fukushima Eins jetzt auch ein Diesel-Generator im Einsatz. Der Generator sorge von Reaktor 6 aus für die Wasserzufuhr in die Abklingbecken mit gebrauchten Brennstäben der Reaktoren 5 und 6, berichtete die Internationale Atomenergiebehörde IAEA am Freitag unter Berufung auf japanische Behörden.

Nach den der IAEA vorliegenden Daten scheinen die Kühlungsversuche bei den Abklingbecken am Donnerstag nur wenig Wirkung gehabt zu haben: Die Temperatur im Abklingbecken im Reaktor 5 sei vom frühen Donnerstagmorgen mitteleuropäischer Zeit von 64,2 Grad auf 65,5 Grad gestiegen. Im Abklingbecken des Reaktors 6 ging die Temperatur im gleichen Zeitraum sehr leicht von 62,5 auf 62 Grad Celsius zurück. Die normale Betriebstemperatur der Abklingbecken liegt bei 25 Grad Celsius.

Für die gebrauchten Brennstäbe im Reaktor 4 liegen seit Anfang der Woche keine Daten mehr vor, damals war die Temperatur kurz vor dem Siedepunkt. Auch gebrauchte Brennstäbe sind noch hoch radioaktiv und produzieren Hitze, weshalb sie ständig gekühlt und mit Wasser bedeckt sein müssen. Liegen sie frei oder kocht das Wasser, kann Radioaktivität freigesetzt werden.

10.33 Uhr: Japan hat die Gefährlichkeit des Störfalls im Atomkraftwerk Fukushima hochgestuft. Der Störfall wurde von der Stufe 4 auf die Stufe 5 der internationalen Bewertungsskala Ines eingeordnet, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Die Bewertungsskala ist in 7 Stufen unterteilt. Danach beschreibt Stufe 4 einen „Unfall mit lokalen Konsequenzen“, Stufe 5 einen „Unfall mit weitreichenden Konsequenzen“. Schon vor Tagen hatten die französische Atomsicherheitsbehörde (ASN) und das unabhängige US-Institut für Wissenschaft und Internationale Sicherheit (Isis) den Unfall auf der zweithöchsten Stufe 6 - „ernster Unfall“ - eingeordnet. Die Skala für nukleare Ereignisse heißt Ines (International Nuclear Event Scale) und reicht von Stufe 0 (keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) bis 7 (schwerste Freisetzung mit Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt in einem weiten Umfeld).

9.30 Uhr: Sie werden die „Fukushima 50“ genannt - jetzt bekommen die Männer, die im havarierten Atomkraftwerk in Japan gegen den Super-GAU kämpfen, Verstärkung. Mehr als 120 Männer seien inzwischen am Ort des Geschehens im Einsatz, darunter auch Spezialisten anderer Atomkonzerne, sagte ein Sprecher der Betreibergesellschaft Tepco der Nachrichtenagentur dpa am Freitag. Japanische Medien berichteten am Freitag, es seien rund 140 Feuerwehrleute auf dem Weg zum Kraftwerk, um die Armee zu unterstützen.

8.03 Uhr: Der AKW-Betreiber Tepco hofft, die Reaktoren 1 und 2 am Samstag mit der wiederhergestellten Stromverbindung versorgen zu können. Das berichtete der Sender NHK am Freitag. Am havarierten Atomkraftwerk Fukushima Eins seien seit dem Erdbeben vor einer Woche die Kühlsysteme dreier Reaktoren defekt. Der Strom wird für die Kühlung benötigt, da sonst eine komplette Kernschmelze droht. Über den Zustand der Technik in den teilweise völlig zerstörten Reaktorhallen gab es keine genauen Angaben.In einem Gebäude neben Block 1 sei bereits ein Stromverteiler installiert worden, meldete NHK weiter unter Berufung auf Tepco. Nun werde an einer Verbindung zum Transformator am Block 2 gearbeitet.

7.31 Uhr: Die Kühlversuche per Wasserwerfer sollen nun auch auf Reaktor 1 des Atomkraftwerks Fukushima Eins ausgeweitet werden. Das sagte Regierungssprecher Yukio Edano nach Angaben des Fernsehsenders NHK vom Freitag. Zuvor war der Einsatz der Wasserwerfer nur für die Blöcke 3 und 4 geplant gewesen. Um die Situation zu entschärfen war geprüft worden, ob auch Reaktor 1 auf diese Weise gekühlt werden könne. Edano betonte laut NHK, dass die Lage an Reaktor 1 nicht so dramatisch sei wie an den Blöcken 3 und 4. Die Kühlung des Reaktorbehälters in Block 1 könnte aber einer weiteren Krise vorbeugen.

7.21 Uhr: Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan sagte, Japan tue alles, um die aktuelle Krise zu überwinden. Das meldete die Nachrichtenagentur Kyodo nach einem Treffen Kans mit mit IAEA-Chef Yukiya Amano am Freitag. Mitarbeiter der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA sind auf dem Weg zum Unglücksmeiler Fukushima Eins, um sich ein Bild vom Ausmaß der Schäden zu machen und dort die radioaktive Strahlung zu messen. Über die Strahlenbelastung hatte es in den vergangenen Tagen häufiger widersprüchliche Angaben von japanischer Seite gegeben.

7.19 Uhr: Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Yukiya Amano, hat Japans Ministerpräsidenten Naoto Kan um eine engere Zusammenarbeit gebeten. Zudem forderte Amano nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo, die internationale Öffentlichkeit besser über die Lage am havarierten Atomkraftwerk Fukushima Eins zu informieren. Kan sicherte dies den Angaben nach bei dem Treffen am Freitagnachmittag (Ortszeit) zu.

6.08 Uhr: Am havarierten Atomkraftwerk Fukushima Eins haben Feuerwehrleute und Soldaten mit einem zweiten Kühlversuch begonnen. Am Freitagmittag gegen 14.00 Uhr (Ortszeit) richteten Einsatzfahrzeuge der Armee ihre Wasserfontänen auf die strahlenden Reaktoren. Der Fernsehsender NHK zeigte Live-Bilder vom Start der Aktion, deren Ziel zunächst der Block 3 war - später sollte den Plänen zufolge Block 4 folgen. Auch gab es Überlegungen, Reaktor 1 in die Wasserkühlung einzubeziehen.

5.47 Uhr: Zumindest am Freitag werden die Armee-Helikopter nicht erneut zum Einsatz kommen, um die Reaktoren am Unglücks-Atomkraftwerk zu kühlen. Das berichtete der Fernsehsender NHK unter Berufung auf Verteidigungsminister Toshimi Kitazawa. Zunächst sollen Armee und Feuerwehr vom Boden aus mit Wasserwerfern arbeiten. Die Aktion aus der Luft war am Donnerstag sehr heikel, weil die Hubschrauber wegen hoher Radioaktivität nicht über den Ruinen kreisen durften. Sie mussten ihr Wasser im Vorbeifliegen abwerfen, was ein präzises Zielen unmöglich machte. Auch kam es nur zu vier Abwürfen.

3.37 Uhr: Die Flüchtlinge in der Unglücksprovinz Miyagi wurden von den Behörden aufgefordert, auf die benachbarten Präfekturen auszuweichen. Grund sei der akute Platzmangel in den Notunterkünften, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete. Eine ähnliche Anweisung hatte es bereits in der Provinz Fukushima gegeben. Sie liegt südlich von Miyagi. In den Katastrophengebieten im Nordosten Japans herrscht derzeit Eiseskälte.

3.14 Uhr: Regierungssprecher Yukio Edano unterstrich, dass Japan weiterhin auf die Hilfe der US-Regierung setze. Es werde laufend besprochen, wie die USA das Land am besten unterstützen könnten. Damit widersprach Edano Medienberichten, wonach US-Hilfe abgelehnt worden sei. „Wir haben nie gesagt, wir bräuchten das nicht“, stellte er klar. Zuvor hatte beim Sicherheitsradius um das Krisen-AKW Uneinigkeit zwischen den beiden Nationen bestanden - Japan hält 30 Kilometer für angemessen. Die USA hingegen hatten ihren Bürger nahegelegt, das Gebiet im Umkreis von 80 Kilometern zu verlassen.

3.13 Uhr: Die Messungen der Radioaktivität um das Kernkraftwerk Fukushima Eins soll ausgeweitet werden. „Wir wollen die Beobachtungen in der Umgebung erhöhen für weitere Analysen“, sagte Yukio Edano. Er nannte einen Radius von 30 Kilometern.

3.07 Uhr: Die am Kernkraftwerk Fukushima Eins gemessene radioaktive Strahlung sei derzeit nicht so stark, dass sie direkte Gesundheitsschäden hervorrufe, sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Freitagmorgen (Ortszeit). Allerdings hänge die Intensität von verschiedenen Faktoren ab und werde weiterhin intensiv gemessen.

3.06 Uhr: Die japanische Regierung prüft, ob auch Reaktor 1 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Eins von außen mit Wasser gekühlt werden kann. Regierungssprecher Yukio Edano sagte am Freitag, wenn das gelinge, würde die Situation weniger gefährlich. Bislang war nur vorgesehen, das Kühlsystem an Block 1 mittels einer neuen Stromleitung wieder in Gang zu bringen.

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