Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Katastrophen in Japan Tepco-Chef Shimizu tritt zurück
Nachrichten Panorama Themen Katastrophen in Japan Tepco-Chef Shimizu tritt zurück
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:58 20.05.2011
Tepco-Chef Shimizu nimmt seinen Hut. Quelle: dpa
Anzeige

Der Chef des japanischen AKW-Betreibers Tepco will laut Medien die Konsequenzen aus dem Fukushima-Desaster ziehen und zurücktreten. Nachfolger von Masataka Shimizu werde der bisherige Tepco-Manager Toshio Nishizawa, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Freitag.

Anzeige

Für das im März 2011 endende Geschäftsjahr werde Tepco einen Nettoverlust von 1,25 Billionen Yen (rund 10,7 Milliarden Euro) bekanntgeben, heißt es in dem Bericht weiter. Im Atomkraftwerk Fukushima war es infolge des Tsunami vom 11. März zu einem Super-GAU gekommen. Seitdem tritt Radioaktivität aus.

Die Belastung durch die Atom-Krise beziffert Tepco mit 1 Billion Yen (8,5 Milliarden Euro). Das Abschalten der vier zerstörten Fukushima-Blöcke schlage mit 207 Milliarden Yen (176 Millionen Euro) zu Buche. Tepco werde außerdem bekanntgeben, zwei geplante Atomkraftwerke nicht mehr bauen zu wollen, berichtete Kyodo.

dpa

Mehr zum Thema

Erstmals haben die japanischen Behörden erhöhte Radioaktivität weit außerhalb der Sperrzone gemessen. Besonders Weidegras sei fünfmal stärker belastet, hieß es.

19.05.2011

Schutt, Zerstörung, Arbeiter in weißen Schutzanzügen, provisorische Installationen: Der Betreiber des japanischen Atomkraftwerks Fukushima hat eine größere Anzahl Bilder aus der Ruine veröffentlicht. Die Opfer warten weiter auf Hilfen.

17.05.2011

Seit über zwei Monaten arbeiten die Reparaturtrupps in der Atomruine Fukushima unter lebensgefährlichen Bedingungen bis zur Erschöpfung. Jetzt ist dabei erstmals ein Arbeiter ums Leben gekommen. Und noch immer wird die Unglücksregion von starken Nachbeben heimgesucht.

14.05.2011