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Panorama 14 Tote durch Taifun „Mirinae“ auf den Philippinen
Nachrichten Panorama 14 Tote durch Taifun „Mirinae“ auf den Philippinen
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12:28 01.11.2009
Bei dem Unwetter auf den Philippinen kamen mindestens elf Menschen ums Leben. Quelle: AFP
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Rund um die Hauptstadt Manila müssen die Menschen nach dem Durchzug des dritten Taifuns innerhalb von fünf Wochen wohl noch monatelang gegen die Fluten kämpfen.

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Der Taifun "Mirinae" war mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 Kilometern pro Stunde über die Philippinen hinweggezogen. Nach Behördenangaben vom Sonntag starben mindestens 14 Menschen, viele von ihnen durch wahre Blitzfluten in der Region Bicol südlich von Manila. In der Gegend stürzten vier Brücken ein, 22 Ortschaften waren zeitweise ohne Strom. Auf dem internationalen Flughafen von Manila wurde der Flugverkehr vorübergehend eingestellt.

Insgesamt richtete der Wirbelsturm nach Angaben des Zivilschutzes und des Roten Kreuzes deutlich weniger Schaden an als die Stürme "Ketsana" und "Parma". Dies liege auch daran, dass 115.000 Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht worden seien, sagte die philippinische Rotkreuz-Generalsekretärin Gwen Pang. "Mirinae" war am Samstag in Richtung Westen ins Südchinesische Meer abgedreht und schwächte sich am Sonntag nach Angaben der Wetterdienste weiter ab.

"Ketsana" und "Parma" hatten in den vergangenen Wochen ein schweres Chaos auf den Philippinen angerichtet - rund tausend Menschen starben, mehr als 160.000 leben noch immer in Notunterkünften. Es wird damit gerechnet, dass die dichtbesiedelten Gebiete um Manila noch bis Neujahr unter Wasser stehen. Jedes Jahr werden die Philippinen von rund 20 Wirbelstürmen heimgesucht.

afp