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Panorama Richtig heiß, aber kein Rekordsommer
Nachrichten Panorama Richtig heiß, aber kein Rekordsommer
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14:32 30.08.2018
Auch für die Schwimmbäder war dieser Sommer nah am Rekord. Ein Schwimmer springt vom Sprungturm ins Wasser. Quelle: Jana Bauch/dpa
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Offenbach

Deutschland, trockenes Sonnenland: Der Sommer 2018 war außergewöhnlich warm und trocken und erinnerte zumindest von den Temperaturen her an die Mittelmeerregionen. Mit einer bundesweiten Durchschnittstemperatur von 19,3 Grad war dieser Sommer um rund 3 Grad wärmer als das langjährige Mittel, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag in seiner vorläufigen Sommerbilanz mit.

2000 DWD-Stationen zeichnen regelmäßig das Wetter auf

Der heißeste Sommer bislang war dies trotz schweißtreibender Hitzewellen und reichlich Sonnenscheins allerdings nicht: Der sogenannte Jahrhundertsommer des Jahres 2003 bleibt mit einer Durchschnittstemperatur von 19,7 Grad weiter der Spitzenreiter bei den Temperaturen. Allerdings habe es viele regionale Rekorde gegeben, hieß es nach der vorläufigen Auswertung der von Juni bis Ende August gemessenen Ergebnisse der rund 2000 DWD-Stationen.

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Katastrophale Dürre führte zu Schäden in der Landwirtschaft

Der viele Sonnenschein bei gleichzeitig nur durchschnittlich 54 Prozent des Regen-Solls war nicht nur Grund zur Freude: Vor allem in der Mitte, im Norden und Osten kam es zu „katastrophaler Dürre“ mit schweren Schäden für die Landwirtschaft, hieß es in der DWD-Bilanz weiter.

Das langjährige Mittel wird aus den Werten der Jahre 1961 bis 1990 berechnet. Der meteorologische Sommer endet an diesem Freitag (31. August), abschließende Zahlen zum Sommer sollen in der nächsten Woche veröffentlicht werden.

Von dpa/RND