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Panorama Betroffene ziehen nach Einbruch oft um
Nachrichten Panorama Betroffene ziehen nach Einbruch oft um
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13:53 15.10.2014
Nach einem Einbruch bleibt für die Bettroffenen oft das Gefühl von Angst.
Nach einem Einbruch bleibt für die Bettroffenen oft das Gefühl von Angst. Quelle: Symbolbild
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Nürnberg

Fast jeder Fünfte legt sich als Konsequenz aus einem Wohnungseinbruch einen Hund zu, das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale. Insgesamt macht jeder Dritte Erfahrungen mit Einbrüchen, besonders betroffen sind Besserverdienende.

Jeder dritte Deutsche hatte schon einmal mit Einbrechern zu tun. Bei den Betroffenen bleibt dann oft ein Gefühl der Angst zurück. Für 27 Prozent von ihnen ist die Situation nach einem Einbruch sogar so unerträglich, dass sie umgezogen sind. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale. Fast jeder Fünfte (19 Prozent) sucht sich nach einem Einbruch vierbeinigen Schutz und legt sich einen Hund zu. Allein auf Hundegebell will sich die Mehrheit allerdings nicht verlassen: 39 Prozent installieren einbruchshemmende Schutzvorrichtungen und 31 Prozent lassen sich von der Polizei in punkto Sicherheit beraten. Maßnahmen zum Einbruchschutz steigern Sicherheitsgefühl.

Welche Konsequenzen Betroffene aus einem Einbruch ziehen, hängt auch davon ab, ob sie Mieter oder Eigentümer der betroffenen Wohnung sind. So rüstet etwa jeder zweite Eigentümer (53 Prozent) mit einbruchshemmenden Sicherungen auf und jeder Vierte (26 Prozent) schafft sich einen Hund an. In der Folge fühlen sich fast alle Eigentümer (95 Prozent) auch wieder sicher in ihren vier Wänden. Mieter fühlen sich weniger zuständig für Schutzmaßnahmen und wählen am häufigsten den Wegzug (35 Prozent). Das Sicherheitsgefühl kehrt nach einem Einbruch nur bei 75 Prozent der Mieter wieder zurück.

Jeder Dritte macht Erfahrung mit Einbrüchen. Insgesamt hat in Deutschland jeder Dritte (33 Prozent) schon einmal einen Einbruch erlebt - entweder bei sich selbst, bei Familienmitgliedern, Freunden oder in der Nachbarschaft. Besonders betroffen sind die Besserverdiener: 42 Prozent verbuchen selbst oder im nahen Umfeld eine Einbruchserfahrung, bei den Geringverdienern sind es nur 27 Prozent.Für die repräsentative Studie "Wohnen und Leben 2014" wurden im Auftrag von immowelt.de 1.015 Personen befragt.

dpa

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