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Panorama Acht Tote bei Massenkarambolage und Frontalzusammenstoß
Nachrichten Panorama Acht Tote bei Massenkarambolage und Frontalzusammenstoß
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21:38 19.11.2011
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Münster/Heek/Aachen

Am frühen Samstagmorgen starben in Aachen fünf Menschen bei einem Frontalzusammenstoß. Ein 24 Jahre alter Fahrer hatte die Kontrolle über sein Auto verloren und war mit einem entgegenkommenden Wagen kollidiert.

Auslöser für die Katastrophe auf der A 31 zwischen Heek und Gronau-Ochtrup in Fahrtrichtung Emden war ein Blechschaden. Zwei Limousinen waren zusammengestoßen, verletzt wurde dabei niemand. Die stehenden Wagen wurden dann den nachfolgenden Fahrern zum Verhängnis. Ob zumindest einige von ihnen für die Sichtverhältnisse zu schnell unterwegs waren, sollten am Samstag Experten herausfinden. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt eingeleitet.

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Die Toten waren eine 44 Jahre alte Frau aus Köln, ein 28-jähriger Mann aus Nordhorn und ein 50 Jahre alter Mann aus dem Kreis Borken. Zwei der Opfer waren nach ersten Ermittlungen aus ihren Unfallwagen entkommen und wollten sich an den Straßenrand retten, wurden dann aber von Autos erfasst und tödlich verletzt. Der dritte Tote wurde in einem Wagen an einer Böschung gefunden. Von den 35 Verletzten mussten 14 in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Weitere 50 Menschen, die körperlich unversehrt bleiben, müssen betreut werden.

Der Frontalzusammenstoß bei Aachen, bei dem in der Nacht fünf Menschen ums Leben kamen, wurde wahrscheinlich durch zu schnelles Fahren verursacht. Ein 24 Jahre alter Mann habe die Kontrolle über sein Auto verloren und sei in den Gegenverkehr geraten, teilte die Polizei am Samstag mit. Der Mann selbst sowie ein 19-Jähriger und eine 22 Jahre alte Frau in seinem Wagen kamen ums Leben. Eine 20 Jahre alte Mitfahrerin erlitt schwere Verletzungen. Im entgegenkommenden Auto starben ein 47 Jahre alter Mann und eine 45 Jahre alte Frau; eine 32-Jährige wurde schwer verletzt. Das Unglück ereignete sich gegen 01.20 Uhr auf der Bundesstraße 258.

dpa

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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