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Panorama Amokläufer von Winnenden hatte schon länger Tötungsfantasien
Nachrichten Panorama Amokläufer von Winnenden hatte schon länger Tötungsfantasien
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09:10 09.09.2009
Bei dem Amoklauf an der Schule wurden 15 Menschen ermordet. Quelle: DDP
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Dies berichtete „Stern.de“ am Dienstag unter Berufung auf ein psychiatrisches Gutachten, das der Staatsanwaltschaft Stuttgart vorliegen soll. Wieder und wieder habe er sich laut Gutachten das Gehirn darüber „zermartert“. Die ganze Welt sei schlecht, er wolle „Menschen erschießen“, soll er gesagt haben.

Eine wichtige Rolle in dem Gutachten spielen laut „stern.de“ sadomasochistische Fantasien des Jungen. Auf seinem Rechner habe die Polizei Bilder gefesselter Männer gefunden, heißt es demnach darin. Tim K. habe unter diesen Fantasien gelitten, sie jedoch den Therapeuten nicht geschildert.

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Im Tresor im Zimmer des 17-Jährigen lag offenbar ein Abschiedsbrief, von dem bisher nichts bekannt war. Laut „stern.de“ schreibt Tim K. darin wirr: „Die Wahrheit ist, diejenigen haben es schon von Geburt an in sich, es kommt jedoch nur raus, wenn das Gemachte hinzukommt.“ Es sei unklar, ob sich diese Gedanken auf die Tötungsfantasien oder die sexuellen Neigungen beziehen, berichtete das Online-Magazin des Magazins „stern“.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt derzeit gegen den Vater von Tim K., weil Jörg K. die spätere Tatwaffe jahrelang im Schlafzimmer aufbewahrt hatte. Sein Sohn erschoss am 11. März an seiner ehemaligen Schule in Winnenden und auf der anschließenden Flucht nach Wendlingen 15 Menschen und tötete danach sich selbst.

ddp