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Panorama Astronauten starten zu letztem Reparatur-Einsatz an „Hubble“
Nachrichten Panorama Astronauten starten zu letztem Reparatur-Einsatz an „Hubble“
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18:13 18.05.2009
Die Astronauten versuchen bei einem Außeneinsatz das Hubble-Teleskop zu reparieren. Quelle: NASA
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Der fünfte und letzte Einsatz in der Schwerelosigkeit sollte knapp sechs Stunden dauern. Dabei sollten drei Batterien, ein Lenk-Sensor und Strahlen-Schutzschilde angebracht werden.

Am Sonntag hatten die beiden Astronauten Mike Massimino und Mike Good in einem mehr als achtstündigen Außeneinsatz den 1997 installierten Spezial-Spektrographen STIS zur Beobachtung Schwarzer Löcher im All repariert. Das Gerät war seit 2004 funktionsuntüchtig. Während des Einsatzes ergaben sich mehrfach Probleme mit überdrehten Bolzen und einer Ratsche, deren Batterieantrieb versagte.

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Das 19 Jahre alte Weltraumteleskop „Hubble“ wird mit der aktuellen „Atlantis“-Mission für fünf weitere Jahre aufgerüstet. Seit dem Beginn seiner Mission sandte „Hubble“ 750.000 Aufnahmen aus dem All zur Erde. 2014 soll „Hubble“ durch das leistungsfähigere Nachfolgemodell „James Webb“ ersetzt werden. Wenn „Hubble“ vollständig aufgegeben wird, will die NASA es gezielt in den Pazifik abstürzen lassen. Ein unkontrollierter Absturz wird für zu gefährlich gehalten, weil Teile in besiedeltem Gebiet aufschlagen könnten.

Die „Atlantis“ war am Montag vergangener Woche gestartet und am Mittwoch am Teleskop angelangt. Insgesamt soll die Mission elf Tage dauern. Für Dienstag war das Abdocken von der „Hubble“-Plattform geplant.

afp

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