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Panorama Bahnchaos geht vor allem im Westen weiter
Nachrichten Panorama Bahnchaos geht vor allem im Westen weiter
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09:00 12.06.2014
Am Mittwoch hatte die Bahn die Fernverkehrsstrecke Hamburg-Berlin gesperrt. Quelle: dpa
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Berlin

Im Bahnverkehr kehrt nach den schweren Unwettern über Deutschland auch am Donnerstag keine Normalität ein. Vor allem in Nordrhein-Westfalen können viele Züge aufgrund der Schäden nicht planmäßig die Bahnhöfe ansteuern, was sich auch bundesweit auswirkt. Der Bahnverkehr sei immer noch sehr stark beeinträchtigt, sagte ein Bahnsprecher am frühen Donnerstagmorgen - auch wenn einige Strecken seit der Nacht wieder befahrbar seien.

Am Mittwoch hatte die Bahn die Fernverkehrsstrecke Hamburg-Berlin gesperrt, weil umgestürzte Bäume auf den Gleisen lagen. Nach Angaben der Bahn können die Züge am Donnerstag aber wieder zwischen beiden Städten verkehren. Es käme nur noch zu leichten Verspätungen, da an zwei Stellen eingleisig gefahren werden müsse.
Reisende können zudem wieder im ICE von Berlin nach Dortmund oder nach Köln fahren. Auf diesen Strecken waren die Loks zuvor noch in Hamm gestoppt worden. Auch München-Dortmund funktioniert der Bahn zufolge wieder, allerdings fallen einige Halts im Rhein- und Ruhrgebiet aus. Auch die Verbindung von Frankfurt nach Amsterdam soll wieder nach Fahrplan fahren.

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In Nordhrein-Westfalen ist nach Angaben der Bahn vor allem der Schienenverkehr rund um Essen, Mühlheim und Bochum noch gestört. Am Donnerstagmorgen steckten weiterhin 16 Züge auf offener Strecke fest und blockierten die Trassen. Zwei Regionalbahnverbindungen von Köln nach Duisburg und von Emmerich nach Koblenz konnten hingegen wieder den Betrieb aufnehmen.

In der Nacht zum Donnerstag sei es in großen Teilen Deutschlands ruhig am Himmel geblieben, erklärte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach. Kräftige Gewitter zogen allerdings mit viel Regen und Sturmböen über Bayern auf.

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