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Panorama Busverkehr in mehreren Regionen eingestellt - auch im Deister
Nachrichten Panorama Busverkehr in mehreren Regionen eingestellt - auch im Deister
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18:36 02.02.2010
Eisglätte und Schneeverwehungen: Der Busverkehr wurde in mehreren Regionen Niedersachsens eingestellt - auch im Deister. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Wegen eisglatter Straßen und Schneeverwehungen ist am Dienstag in mehreren Regionen Niedersachsens der Busverkehr eingestellt worden. So fahren im Deister (Region Hannover), in Celle, in Hildesheim, im Kreis und in der Stadt Osnabrück keine Busse mehr. Im Kreis Lüneburg gibt es wegen Schneeverwehungen und querstehender Lastwagen auf den Straßen nur noch einen eingeschränkten Busverkehr.

Der Winter legt keine Pause ein: Starke Schneefälle und stürmischer Wind haben am Donnerstag den Straßen- und Flugverkehr in weiten Teilen Deutschlands behindert.

 In Osnabrück sind alle Fahrzeuge nach Angaben der Verkehrsbetriebe auf die Bushöfe zurückgerufen worden. Es wurde ein Krisenstab eingerichtet. „Es ist so glatt, und wir haben kein Salz mehr“, sagte Sprecherin Katja Diehl. Salz sei aber das einzige, was helfen könne. Busfahrer führen in Autos die Haltestellen ab und informierten die wartenden Fahrgäste.

Der Norden Deutschlands hat vielerorts die kälteste Nacht des Jahres erlebt. Mit Tiefstwerten um minus 21 Grad wurden in Mecklenburg-Vorpommern und im Osten Brandenburgs die kältesten Temperaturen in Deutschland gemessen. In Hannover waren es reichlich frostige minus 15 Grad. Aber auch wenn die Kälter nervt, hat der Winter doch jede Menge schöne Seiten. 

Auch in Hildesheim bleiben alle Linienbusse in Stadt und Landkreis bis auf weiteres in ihren Depots. „So etwas haben wir mindestens seit 20 Jahren nicht mehr gehabt“, sagte ein Sprecher des Regionalverkehrs Hildesheim. Die Straßen seien spiegelglatt, so dass ein sicherer Betrieb für Fahrgäste und Personal nicht mehr gewährleistet werden könne. Wann der Busverkehr wieder aufgenommen werde sei unklar.

Das Tief „Miriam“ hat weiteren kräftigen Schneefall nach Deutschland gebracht. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor Unwettern bis in die Nacht zum Mittwoch. Aber in den nächsten Tagen sieht es für das Flachland nach Tauwetter aus. Darum schnell noch mal ein Blick auf die verschneite Winterlandschaft.

lni

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