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Panorama Das A bis Z der Karnevalszeit
Nachrichten Panorama Das A bis Z der Karnevalszeit
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17:37 06.02.2013
Foto: Jeck, Tusch, Session - was Sie für die dolle Zeit wissen müssen.
Jeck, Tusch, Session - was Sie für die dolle Zeit wissen müssen. Quelle: dpa
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Köln

Was will das Narrenvolk wirklich, wenn es "Kamelle!" schreit? Wo kann es gefährlich werden, "Helau" zu rufen? Das kleine Karnevals-ABC gibt fundierte Antworten auf tiefschürfende Fragen.

Alaaf: Ruf der Kölner Karnevalisten. Bedeutet so viel wie "Köln über alles" und gibt damit das Lebensgefühl der Einheimischen wieder

Aschermittwoch: Schluss mit lustig. Die Fastenzeit beginnt

Bütt: Tonnenförmiges Pult, an dem mehr oder weniger lustige Reden geschwungen werden

Bützje: Ein Kuss, der zu nichts verpflichtet

Dreigestirn: Regierendes Kölner Triumvirat aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Die Jungfrau ist ein Mann

Elfter Elfter: Am elften Elften um elf Uhr elf beginnt die neue Karnevalssession. Warum genau dann? Weiß man nicht

Fasching: So wird der Karneval vor allem in Bayern bezeichnet. Für Rheinländer exotischer als Karneval in Rio

Funkemariechen: Gardetänzerin im knappen Röckchen

Helau: Befeuernder Begrüßungsruf rheinischer Karnevalisten. Vorsicht: Wird im Kölner Raum sanktioniert

Herrensitzung: Karnevalssitzung für Männer mit Witzen über Frauen

Hoppeditz: Düsseldorfer Narrenfigur. Wird Aschermittwoch zu Grabe getragen, um am elften Elften wiederaufzuerstehen

Jeck: Kölsch für "Narr"

Kamelle: Ursprünglich Karamellbonbons, die aber heute niemand mehr haben will. Das Narrenvolk ruft an Rosenmontag zwar "Kamelle!", erwartet dafür aber mindestens Schokoladentafeln, Pralinen und Blumensträuße

Mainz bleibt Mainz: Alljährliche Wiederkehr der schunkelnden Untoten

Motto: Spaß-Parole für jeweils eine Karnevalssession. Zum Beispiel: "Jeck - we can!" (2010 in Düsseldorf)

Narrhallamarsch: Musikstück der Mainzer Fastnacht

Nubbel: Kölner Strohpuppe, die in der Nacht zu Aschermittwoch verbrannt wird. Büßt stellvertretend für die Karnevalssünden

Rosenmontag: Höhepunkt des Straßenkarnevals mit Umzügen, die gefühlte 24 Stunden im Fernsehen übertragen werden

Session: Es heißt Karnevalssession und nicht Saison

Tusch: Zeigt den Teilnehmern einer Karnevalssitzung an, wann sie lachen müssen.

Weiberfastnacht: Beginn des Straßenkarnevals. Frauen übernehmen die Macht und schneiden Krawatten ab. Hat nach Meinung einiger Forscher an Bedeutung verloren, weil Frauen sowieso das Sagen haben

Zoch: Wer noch nicht mal weiß, was der Zoch ist, sollte über Karneval wirklich besser an die Nordsee verreisen

dpa

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Ein Fest wie der Karneval kann Ältere traurig stimmen: Statt den Fasching zu genießen, hängen viele Senioren Erinnerungen an vergangene Feiern nach. Besser als zu trauern ist es, sich als helfende Hand einzubringen.

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