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Panorama Das ändert sich am 1. September
Nachrichten Panorama Das ändert sich am 1. September
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11:18 31.08.2014
Alles neu macht der September: Die EU verbietet Energieschleudern bei Staubsaugern.
Alles neu macht der September: Die EU verbietet Energieschleudern bei Staubsaugern. Quelle: dpa
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Staubsauger

Beim Kauf eines Staubsaugers soll man künftig leichter erkennen, ob das Gerät ein Stromfresser ist. Ähnlich wie Kühlschränke und Waschmaschinen bekommen auch Staubsauger im Laden von September an ein Etikett, von dem man auf einen Blick zentrale Daten wie Stromverbrauch, Saugkraft und Lautstärke ablesen kann. Um Energie zu sparen, gilt für neue Sauger zudem eine Obergrenze von 1600 Watt. Für den Verbraucher ändert sich zunächst aber wohl wenig: Staubsauger, die vor dem 1. September in den Handel gekommen sind, dürfen weiterverkauft werden - auch ohne Energielabel und Watt-Obergrenze.

Auto

Für alle Neuwagen wird zum 1. September die strengere Schadstoffklasse "Euro 6" verbindlich. Bei Benzinern sinkt der zulässige Stickoxid-Wert auf 60 Milligramm pro Kilometer, bei Diesel-Fahrzeugen halbiert sich die Obergrenze im Vergleich zur Euro-5-Norm auf 80 Milligramm. Bei Dieselmotoren sinkt zudem die zulässige Menge an Rußpartikeln auf 4,5 Milligramm; für Benziner gibt es großzügigere Regelungen.

Fußball

Zum Schluss holte der FC Bayern München noch ein Ass aus dem Ärmel: Spaniens Superstar Xabi Alonso stößt zu den Süddeutschen und ist damit der unumstrittene Star-Transfer der Fußball-Bundesliga. Doch auch andere Vereine haben sich erheblich verstärkt, was auf eine spannende Saison schließen lässt – auch Hannover 96 hat zahlreiche vielversprechende Neuankömmlinge im Kader. Am 1. September schließt das Transferfenster der Fußball-Bundesliga. Es dürfen also keine weiteren Neueinkäufe mehr getätigt werden. Jetzt gilt's!

Straßensperrung

Der Westschnellweg Hannover (B 6) wird in der Zeit vom 1. September bis voraussichtlich 31. Oktober zwischen Deisterplatz und der Schwanenburgkreuzung erneuert. Die Baulänge beträgt ca. 5,0 km, Kostenträger der Erneuerung der Fahrbahndecke ist die Bundesrepublik Deutschland. Die Baukosten belaufen sich auf 2,2 Millionen Euro. In der ersten Bauphase wird der Verkehr in Richtung Norden vom Deisterplatz bis zur Fössestraße über eine Mittelstreifenüberfahrt auf die Fahrbahn der Gegenrichtung geführt. Bedingt durch die Verkehrsführung steht während der gesamten Bauzeit in beiden Richtungen nur 1 Fahrstreifen zur Verfügung. Zeitgleich ist die östliche Anschlussstelle Fössestraße gesperrt. Eine Umleitung ist örtlich ausgeschildert. Je nach Baufortschritt ist voraussichtlich ab Sonntag, 7. September, je eine der Auf- beziehungsweise Abfahrten im Bereich der Limmerstraße und der Fössestraße für den Verkehr voll gesperrt.

Museumsfusion

Das Museum August Kestner fusioniert mit dem Historischen Museum. Sie werden am 1. September zu einem neuen Verbund namens „Museen für Kulturgeschichte Hannover“ zusammengelegt, zu dem auch das Museum im Schloss Herrenhausen gehört. Die gemeinsame Verwaltung soll administrative Aufgaben bündeln und Synergieeffekte freisetzen. Vor allem wird durch die Zusammenlegung eine Direktorenstelle – und damit die jährliche Summe von rund 140 000 Euro – eingespart. Auch wenn die mehr als 60 Beschäftigten beider Häuser sich auf Veränderungen einstellen müssen – für die Besucher bleibt auf absehbare Zeit alles beim Alten.

Mindestlohn

Die gut 20.000 Gerüstbauer in Deutschland erhalten ab September einen bundesweit einheitlichen Mindestlohn von 10,25 Euro. Diese Regelung gilt auch in nicht-tarifgebundenen Betrieben, denn der bereits im Februar vereinbarte Tarifvertrag wurde auf Antrag der Tarifparteien für allgemeinverbindlich erklärt. Am 1. Mai 2015 steigt die Lohnuntergrenze noch einmal leicht an - auf dann 10,50 Euro.

Korruption

Die Bestechung von Abgeordneten wird künftig schärfer bestraft. Mit der Reform, die am 1. September in Kraft tritt, drohen einem korrupten Parlamentarier bis zu fünf Jahre Gefängnis. Gleiches gilt für denjenigen, der den Abgeordneten bestochen hat. Eine Straftat liegt künftig vor, wenn ein Politiker im Auftrag oder auf Weisung eines Dritten handelt. Bisher machte sich ein Abgeordneter nur strafbar, wenn er seine Stimme bei einer konkreten Abstimmung "verkauft" hat.

dpa/mic

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