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Panorama Drei Verletzte nach Schießerei in Mannheim
Nachrichten Panorama Drei Verletzte nach Schießerei in Mannheim
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09:45 26.02.2015
Die Polizei Mannheim sperrte auf der Suche nach den flüchtigen Tätern vorübergehend Teile der Innenstadt ab Quelle: dpa
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Bei einer Schießerei und Messerstecherei sind in Mannheim drei Männer schwer verletzt worden, einer davon lebensgefährlich. Nach ersten Ermittlungen waren in der Innenstadt am Mittwochabend zwei Gruppen aneinandergeraten. "Schüsse sind auch gefallen", sagte eine Polizeisprecherin. Drei Männer wurden mit Stichverletzungen in Krankenhäuser gebracht. "Die Hintergründe zum Tatmotiv wissen wir noch nicht", sagte sie. Die Gruppen sollen zunächst vor einer Gaststätte aneinandergeraten sein und sich dann unter anderem auf dem Marktplatz weiter gestritten haben.

In Mannheim sind bei einer Messerstecherei drei Menschen schwer verletzt worden, einer von ihnen lebensgefährlich. Wie die Polizei am frühen Donnerstagmorgen mitteilte, gerieten am Abend zuvor kurz 22.00 Uhr vor einem Lokal in der Innenstadt zwei Gruppen aneinander. Auf dem Weg zum Marktplatz fielen demnach auch Schüsse.

Die Täter flüchteten, die Polizei suchte auch am Donnerstagmorgen noch mit Streifenwagen nach ihnen. Ermittler sperrten vorübergehend Teile der Innenstadt ab, um die Tatorte auch mit Hunden zu untersuchen. Sie stellten zwei Patronenhülsen sicher. Nach einigen Stunden wurden die Bereiche wieder freigegeben. Die Beamten wollen nun Zeugen befragen, die die Auseinandersetzung um kurz nach 22 Uhr mitbekommen haben. In der Gegend gebe es viele Gaststätten, berichtete die Polizei. Es seien daher bereits Personalien mehrerer Zeugen aufgenommen worden.

Die Ermittler baten aber auch weiterhin um Hinweise. Welche Gruppen dort aneinandergeraten waren, blieb völlig unklar. "Wir haben überhaupt noch keine Erkenntnisse", sagte eine Sprecherin in der Nacht. "Die Fahndungsmaßnahmen laufen." Beide Gruppen hätten sich aufgelöst, noch bevor der erste Streifenwagen eingetroffen sei. Nur die Verletzten hätten sie zurückgelassen. Einer von ihnen musste notoperiert werden und war zunächst in Lebensgefahr.

dpa

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