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Panorama Eisbär Knut an Defekt von Hirnwasserkammern gestorben
Nachrichten Panorama Eisbär Knut an Defekt von Hirnwasserkammern gestorben
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14:56 30.03.2011
Knut ist am 19. März im Berliner Zoo verstorben.
Knut ist am 19. März im Berliner Zoo verstorben. Quelle: dpa (Archiv)
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Eisbär Knut ist nicht an Stressfolgen und nicht an einem Gendefekt gestorben. Die Sektion im Berliner Leibniz-Institut hat nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa eine in der Folge tödliche Erweiterung der Hirnwasserkammern ergeben. Knut starb bei einer Art Anfall schnell, war aber beim Sturz ins Wasser nicht sofort tot. Er hatte Wasser in der Lunge. Ertrinken war aber nicht die Todesursache. Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz erhält am Donnerstag im Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) alle Daten.

Als süßes Eisbärenbaby verzaubert Knut Millionen Menschen. Nach seinem plötzlichen Tod ist die Trauer um den Star im Berliner Zoo groß.

Über eine vom IZW für Donnerstag erhoffte Pressekonferenz werde erst danach entschieden, sagte Blaszkiewitz der dpa.

dpa

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