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Panorama Eminem, „Lady Antebellum“ und Lady Gaga Grammy-Favoriten
Nachrichten Panorama Eminem, „Lady Antebellum“ und Lady Gaga Grammy-Favoriten
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19:55 02.12.2010
Grammy-Favorit Eminem - der Rapper wurde zehnmal nominiert.
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Die New Yorker Sängerin Lady Gaga brachte es zwar auch auf sechs Nennungen, die Band aus Nashville ist aber in den wichtigeren Kategorien vorgeschlagen. Zahlenmäßig stach der Rapper Eminem allerdings beide aus: Er wurde zehnmal nominiert. Von den fünf Nominierungen für die beste Filmmusik gingen zwei an den Deutschen Hans Zimmer.

Eminem könnte die Preise für die beste Platte, die beste Komposition und den besten Song gewinnen. In der Kategorie bester Rapsong hält er zwei der fünf Nominierungen. Sein schärfster Konkurrent ist Bruno Mars, der R&B-Musiker aus Hawaii ist in sechs Kategorien nominiert.

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„Lady Antebellum“, bereits in diesem Jahr „beste Countryband“, könnte im nächsten Jahr in allen drei Hauptkategorien siegen. Für ihr Lied „Need you now“ wurden sie sowohl als Sänger in der Kategorie beste Aufnahme als auch als Komponisten im Bereich bester Song vorgeschlagen. Auch bei den besten Alben ist „Need you now“ dabei, diesmal die komplette Platte gleichen Namens.

Mit zehn Nominierungen geht der Rapper Eminem als Favorit ins Rennen um den begehrten Musikpreis Grammy im Februar. Neben Lady Gaga, mit sechs Nominierungen, und der Countryband "Lady Antebellum", die ebenfalls in sechs Kategorien auf einen Preis hoffen darf, spielt auch ein Musiker aus Deutschland um den Musikpreis mit: Der Komponist Hans Zimmer ist in zwei Kategorien nominiert.

Beim besten Album konkurriert die Band aus Tennessee mit Lady Gagas „The Fame Monster“. Die 24-Jährige kann auch als beste Sängerin und in vier weiteren Kategorien gewinnen, wenn sie sich gegen jeweils vier Mitbewerber durchsetzt. In vier Kategorien konkurriert sie mit Katy Perry („California Gurls“). Der 16-jährige Justin Bieber brachte es überraschenderweise nur auf zwei Nennungen, ebenso die Sängerin Beyoncé.

Der in Frankfurt geborene und in Kalifornien arbeitende Filmmusik- Komponist Zimmer könnte zu seinem Oscar und seinen schon sieben Grammys noch einen weiteren Grammy stellen. Preiswürdig war in den Augen der Jury sowohl Zimmers Filmmusik für „Sherlock Holmes“ mit Robert Downey junior wie auch die des Leonardo-DiCaprio-Thrillers „Inception“.

Ansonsten haben Deutsche, wie in fast jedem Jahr, praktisch nur in der Klassik eine Rolle gespielt. So wurden das Deutsche Symphonie- Orchester und der Rundfunkchor Berlin, das Freiburger Barockorchester zusammen mit dem RIAS-Kammerchor und das Mannheimer Mozartorchester nominiert.

Der Grammy wird am 13. Februar zum 53. Mal vergeben. Für die mehr als 100 Kategorien sind jeweils fünf Sänger, Gruppen, Komponisten oder Produzenten nominiert.

dpa