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Panorama Englisches Fährschiff brennt auf der Nordsee
Nachrichten Panorama Englisches Fährschiff brennt auf der Nordsee
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23:48 19.10.2011
Die „Hafnia Seaways“ war auf dem Weg nach Cuxhaven. Quelle: dpa (Archivfoto)
Cuxhaven/Immingham

Der Brand war am Mittwochabend nach ersten Erkenntnissen des Havariekommandos in Cuxhaven in der Sauna des 187 Meter langen Schiffes ausgebrochen. «Für die 20-köpfige Besatzung und die sieben Passagiere hat keine Lebensgefahr bestanden», sagte eine Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa in Hannover. Trotz erheblicher Rauchentwicklung - etwa auf der Brücke - sei niemand verletzt worden.

Dank des schnellen Einsatzes der Schiffscrew aus Schweden, Estland, Lettland und Litauen habe das Feuer innerhalb weniger Stunden gelöscht werden können. Die Seeleute seien von sechs alarmierten Feuerwehrmännern aus Brunsbüttel unterstützt worden. Die Mitglieder der dortigen Brandbekämpfungseinheit waren zuvor von einem Marine-Hubschrauber auf das Schiff abgeseilt worden.

Zum Zeitpunkt des Unglücks befand sich die «Hafnia Seaways» nördlich der ostfriesischen Insel Spiekeroog. Nachdem das Feuer gelöscht war, konnte das Schiff aus eigener Kraft seine Fahrt nach Cuxhaven fortsetzen. «Eine Gefahr für die Umwelt bestand zu keiner Zeit», sagte die Sprecherin weiter. Es sei weder Kraftstoff noch Öl in die Nordsee ausgelaufen.

Da das Ausmaß des Feuers zunächst unklar war, machten sich unmittelbar nach der Alarmierung mehrere deutsche Schiffe auf den Weg zum Unglücksort - darunter der deutsche Seenotrettungskreuzer «Hermann Marwede», der Notschlepper «Nordic» und das Fischereischutzschiff «Seefalke». Insgesamt waren etwa 60 Helfer im Einsatz. Zusätzlich war eine Feuerwehreinheit an Bord des Mehrzweckschiffes «Mellum» von Wilhelmshaven aus sofort in See gestochen.

Die «Hafnia Seaways» wird für Frachttransporte eingesetzt und war auf dem Weg von der englischen Hafenstadt Immingham nach Cuxhaven. Was das Schiff geladen hatte, konnte am Abend nicht abschließend ermittelt werden. Unter anderem hatte das Schiff sieben Lastwagen mit Fahrern aus Polen und Großbritannien an Bord. Die genaue Ursache des Brandes sei ebenfalls noch unklar, auch zur Höhe des Schadens seien noch keine Angaben möglich. «Hier ermittelt ab sofort die Wasserschutzpolizei», sagte die Sprecherin.

Zum Zeitpunkt des Unglücks habe es auf der Nordsee etwa zwei Meter hohe Wellen und Nordwestwind mit einer Stärke von sechs bis sieben gegeben. «Für diese Jahreszeit nichts ungewöhnliches», sagte sie weiter. Nach Angaben des Havariekommandos ist es «absolut üblich», dass Autofähren wie die «Hafnia Seaways» bisweilen auch nur als normale Transportschiffe fungieren.

dpa

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