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13:21 30.08.2013
Kennen sich seit Schulzeiten: Andrea Casiraghi und Tatiana Santo Domingo. Quelle: dpa
Paris/Monaco

Paris/Monaco. Stoff zum Schwelgen gibt es genug: Ein kleines, aber überaus umtriebiges Adelshaus. Ein smarter Sohn der bekanntesten Grimaldi - und dann noch richtig viel Geld. Mindestens die Welt von Glanz und Glamour blickt am Sonnabend nach Monaco, wo Carolines ältester Sohn Andrea Casiraghi die Milliardärstochter Tatiana Santo Domingo heiraten will. Doch das Fürstentum schweigt eisern. Das alles sei Privatsache, heißt es in Monaco. Und Andrea kein Thronfolger.

Das stimmt nur auf den ersten Blick. Nach der monegassischen Verfassung fällt der Thron an einen Sohn von Fürst Albert II. von Monaco, im Zweifel kann es auch eine Tochter sein. Doch die 2011 mit der 20 Jahre jüngeren Südafrikanerin Charlène Wittstock geschlossene Ehe von Albert II. ist allen neugierigen Blicken auf den Bauch der Fürstin zum Trotz bisher kinderlos geblieben. Damit steht Alberts deutlich bekanntere Schwester Prinzessin Caroline in der Erbfolge ganz oben. Gleich nach ihr kommt: Andrea Albert Pierre Casiraghi, ältester Spross aus der zweiten Caroline-Ehe mit dem 1990 verunglückten italienischen Industriellen Stefano Casiraghi.

Der 29 Jahre alte Bräutigam und die rund sechs Monate ältere Braut kennen sich schon seit langem. Beide drückten die Schulbank in einem Internat in Fontainebleau bei Paris. Schon seit acht Jahren sollen sie ein Paar sein. Ihre Verlobung gaben sie im Juli 2012 bekannt. Möglicher Grund für die Offenheit: die Geburt des gemeinsamen Sohnes acht Monate später, am 21. März dieses Jahres. Der kleine Sacha wäre also nach derzeitigem Kinderstand in Monaco die Nummer drei der Erbfolge am Mittelmeer.

Andrea Casiraghi zieht vor allem als Carolines Sohn die Aufmerksamkeit auf sich. Er wuchs in der französischen Provence auf, die Grimaldis haben dort in Saint Rémy einen Landsitz. Später standen zum Studium von Kunst und Politik New York und Barcelona auf dem Programm. Aber auch die Jetset-Welt der Côte d’Azur ist Casiraghi nicht fremd. Als seine Leidenschaften gelten: schnelle Autos, große Jachten, Fallschirmspringen.

Kaum weniger komfortabel ist der Werdegang von Tatiana Santo Domingo: Sie stammt aus einer der reichsten Familien Kolumbiens. Auch sie hat ihren Vater schon verloren. Der milliardenschwere Unternehmer Julio Santo Domingo Braga starb 2009. Tatiana Santo Domingo kam in New York zur Welt und wuchs in der Schweiz und in Paris auf. Nach dem Kunststudium in London hat sie seit 2009 gemeinsam mit einer Freundin das Mode-Label Muzungu Sisters. In der internationalen Welt kann sich Tatiana Santo Domingo auf Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch verständigen.

Die kirchliche Trauung des jungen Paares ist wohl erst im Dezember geplant. Das kleine Gstaad in der Schweiz soll dann verschneit-romantische Kulisse sein.

Zur Hochzeit in Monaco wird am Sonnabend angeblich sogar der Thronsaal des fürstlichen Palastes hergerichtet. Die „Bunte“ wertet das als eine „Demonstration dynastischen Machtstrebens des Casiraghi-Sprosses“ - und damit als einen versteckten Affront gegen Albert und Charlene. Anschließend geht es wohl mit zunächst rund 400 Gästen in den Palastgarten. Die eigentliche Party mit etwa 150 Gästen wird unterhalb des fürstlichen Felsens im Sporting d’Hiver nahe des Casinos von Monte Carlo vermutet. Für alle möglichen Orte der Feierlichkeiten gilt jedenfalls monegassische Diskretion: Die Gäste sollen bereits mit der Einladung gebeten worden sein, auf Postings etwa von Fotos der Hochzeit zum Beispiel auf Facebook zu verzichten.

dpa

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