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Panorama Feuersturm tobt bei Sydney
Nachrichten Panorama Feuersturm tobt bei Sydney
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14:04 17.10.2013
Das Feuer rund um Sydney fraß sich mancherorts 13 Kilometer in der Stunde voran. Quelle: dpa
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Sydney

Dicke Rauschschwaden von nahen Buschbränden haben am Donnerstag die Luft in der australischen Millionenmetropole Sydney verpestet. Die Brände wüteten auf allen Seiten der Küstenstadt. Mehr als 100 Häuser könnten verloren gehen, warnte die Feuerwehr. Der stellvertretende Chef der Ländlichen Feuerwehr, Rob Rogers, sprach von einem "Albtraum-Tag" mit dem größten Brandrisiko seit mehr als zehn Jahren. Tausende Feuerwehrleute waren im Einsatz.

In Newcastle, 170 Kilometer nördlich von Sydney, musste der Flughafen wegen der Rauchschwaden von Buschbränden vorübergehend geschlossen werden. In Balmoral, 120 Kilometer südlich der Stadt, erfassten Flammen ein Haus, 20 weitere waren in Gefahr. Am schlimmsten war die Lage aber in Springfield in der beliebten Ausflugsregion Blue Mountains etwa 70 Kilometer westlich von Sydney. Dort flog glimmende Asche bei heftigem Wind mehr als sechs Kilometer weit und entfachte mehr als 90 neue Brände. Flugzeuge mit Wasserkanonen konnten nicht starten, weil es zu windig war und die Sicht zu schlecht.

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Das Feuer fraß sich mancherorts 13 Kilometer in der Stunde voran. Ein Anwohner berichtete von dem aussichtslosen Kampf gegen die Flammen im Rundfunk. "Die Feuerwehr hat alles gegeben, aber letztlich war der Wind zu stark und sie konnten mein Haus nicht retten", sagte Joe Moore unter Schock. "Ich habe hier mein ganzes Leben verbracht, es war mein Traumhaus."

Die Temperaturen erreichten in Sydney 34 Grad. Eigentlich sind die Hochsommermonate Dezember bis Februar. Die Buschbrandsaison beginnt sonst deutlich später. "Wenn wir diesen Tag mit dem Verlust von weniger als 100 Häusern überstehen, können wir uns sehr glücklich schätzen", sagte Feuerwehrsprecher Anthony Clark. "Ich werde dem Herrgott danken, wenn wir diese Situation ohne den Verlust von Menschenleben überstehen", sagte der Premierminister des Bundesstaates New South Wales, Barry O'Farrell.

dpa

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