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Panorama Flugdatenschreiber von Todesflug AF 447 geborgen
Nachrichten Panorama Flugdatenschreiber von Todesflug AF 447 geborgen
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07:43 02.05.2011
Bergung eines Wrackteils der Air France A330, die in der Nacht zum 1. Juni 2009 über dem Atlantik abstürzt. Quelle: dpa
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Der rätselhafte Absturz eines Airbus der Air France über dem Südatlantik vor knapp zwei Jahren steht möglicherweise vor der Aufklärung. Ein Expertenteam hat den Flugdatenschreiber von Todesflug AF 447 geborgen.

Das Gerät wurde aus rund 4000 Metern Tiefe an die Meeresoberfläche geholt. Ob die Daten noch ausgelesen werden können, ist unklar. Der Stimmenrekorder wurde noch nicht geborgen. Datenschreiber und Stimmenrekorder gelten als letzte Hoffnung, den Absturz des Airbus doch noch aufzuklären.

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Bei der Katastrophe in der Nacht zum 1. Juni 2009 waren 228 Menschen, unter ihnen 28 Deutsche, ums Leben gekommen. Die Maschine der Air France war auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris und flog kurz vor dem Absturz durch ein Gewittergebiet, dort gab es Probleme bei der Geschwindigkeitsmessung.

Dies allein dürfte normalerweise aber nicht zu einer solchen Katastrophe führen. Zuvor hatte es nicht einmal ein Notsignal gegeben.

dpa