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Panorama Flugzeugabsturz: Kein technischer Defekt
Nachrichten Panorama Flugzeugabsturz: Kein technischer Defekt
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13:34 02.11.2015
Die Fluggesellschaft der über Ägypten abgestürzten russischen Passagiermaschine hat einen techischen Defekt oder einen Pilotenfehler als Unglücksursache ausgeschlossen. Quelle: Khaled Desouki
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Moskau

Dies bestätigte der Metrojet-Chef Alexander Smirnow am Montag bei einer Pressekonferenz in Moskau. Der Airbus A321 war am Samstagmorgen kurz nach dem Start vom Badeort Scharm el Scheich über der Sinai-Halbinsel aus bislang ungeklärten Gründen abgestürzt.

Ein russisches Passagierflugzeug mit mehr 224 Menschen an Bord ist auf der Sinai-Halbinsel abgestürzt. Alle Insassen sind bei dem Absturz ums Leben gekommen.

Kolavia-Mitarbeiter Viktor Jung sagte, die Gesellschaft schließe einen Fehler der Crew und eine technische Störung "völlig aus". Weder Risse noch ein Ausfall der Systeme oder schlechter Treibstoff hätten das Unglück bewirken können. Zum Absturz hätten starke Schäden an Konstruktionen des Flugzeugs geführt. Nach Beginn der Katastrophe konnte die Maschine nicht mehr gesteuert werden. "Sie flog nicht, sie fiel", sagte Jung.

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Ein Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte in einem nicht verifizierbaren Bekennerschreiben behauptet, die Maschine mit 224 Menschen zum Absturz gebracht zu haben. Experten und Regierungsangehörige Russlands und Ägyptens bezeichneten dies aber als unwahrscheinlich oder schlossen einen Anschlag aus.

Kremlsprecher Dmitri Peskow warnte am Montag vor verfrühten Schlussfolgerungen. Keine Version sei ausgeschlossen - "vom Terrorakt bis zum Unfall". "Man muss die ersten Untersuchungsergebnisse abwarten", betonte er.

Die Crew habe keinen Notruf abgesetzt, sagte Smirnow. "Offenbar war die Mannschaft zum Zeitpunkt der Katastrophe bereits vollständig arbeitsunfähig", meinte er. Der Airbus A-321 auf dem Weg von Scharm el Scheich nach St. Petersburg habe innerhalb von weniger als einer Minute massiv an Geschwindigkeit verloren und sei stark abgesackt.

afp/dpa

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