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Panorama Junge bei illegalem Autorennen schwer verletzt
Nachrichten Panorama Junge bei illegalem Autorennen schwer verletzt
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13:29 20.05.2016
Bei einem illegalen Autorennen in Hagen sind fünf Wageninsassen schwer verletzt worden, darunter ein kleiner Junge. (Symbolbild) Quelle: dpa
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Hagen

Fünf Menschen sind bei einem illegalen Autorennen in Hagen schwer verletzt worden. Ein kleiner Junge schwebte am Freitagmorgen noch in Lebensgefahr. Zwei Fahrer hätten sich am Donnerstagabend gegen 21.00 Uhr in der Nähe der Fernuni Hagen ein Rennen geliefert, sagte ein Polizeisprecher. Einer der Wagen sei in den Gegenverkehr gerast und frontal in ein entgegenkommendes Auto geprallt. Der an dem Rennen unbeteiligte Fahrer habe keine Chance gehabt, auszuweichen und den Unfall zu verhindern. Noch ein weiteres Auto wurde in den Unfall verwickelt.

Bei einem illegalen Autorennen in Hagen sind am Donnerstagabend fünf Wageninsassen schwer verletzt worden, darunter ein kleiner Junge.

Auch der 46-jährige Unfallfahrer wurde schwer verletzt. Der andere am Autorennen beteiligte Fahrer flüchtete von der Unfallstelle. Er habe sich aber mittlerweile gemeldet und werde im Laufe des Tages vernommen, sagte der Polizeisprecher. Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass sich die beiden Fahrer zufällig an der Ampel begegnet sind und dann zu einem Rennen entschieden haben.

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Gefährliche Rennen auf der Straße

Autofahrer liefern sich in NRW immer wieder illegale und gefährliche Rennen auf der Straße. Wie viele es gibt, ist für die Behörden schwer zu beziffern. Nach Angaben des Landesamts für Polizeiliche Dienste wurden 2015 aber rund 230 Anzeigen wegen illegaler Autorennen bearbeitet.

Die oft schwerwiegenden Folgen dieser Raserei standen erst kürzlich bei einem Prozess in Köln im Mittelpunkt: Eine 19 Jahre alte Radfahrerin war bei einem solchen Kräftemessen getötet worden, weil einer der Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Der 23-Jährige wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Die Staatsanwalt hat Revision eingelegt, um ihn hinter Gitter zu bringen.

dpa/RND

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