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Panorama Gefährlicher Gefangener aus Psychiatrie ausgebrochen
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15:55 03.04.2019
Die Polizei suchte einen geflohenen Straftäter. Quelle: imago/Deutzmann
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Neustadt

Ein 36-jähriger Flensburger ist in der Nacht zu Sonntag aus dem Ameos-Klinikum für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie Neustadt in Schleswig-Holstein geflüchtet. „Offenbar hat der Mann das verschlossene und gesicherte Fenster seines Unterbringungsraumes aufgebrochen, sich dann aus dem Fenster abgeseilt und einen 2,5m hohen Zaun überwunden“, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Nachmittag mit.

Der Mann sei am 17. Dezember 2008 vom Landgericht Flensburg wegen schwerer Brandstiftung zur Unterbringung in der Klinik verurteilt worden. „Der Entwichene gilt als ausgesprochen gefährlich und gewaltbereit“, sagte ein Sprecher.

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Man habe umgehend nach Bekanntwerden des Ausbruchs „umfassende Fahndungsmaßnahmen“ eingeleitet, teilen Staatsanwaltschaft und Polizei mit. „Bislang führten die Maßnahmen nicht zur Ergreifung des Entwichenen“, so der Sprecher. „Daher ist nunmehr auch eine Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet worden.“

So wird der Flüchtige beschrieben

Ca. 1,73 cm groß, 92 kg schwer, kräftige Statue, blaue Augen, Glatze, Kinn- und Ober-lippenbart.

Als besonders auffällige Merkmale sind eine Narbe auf der Stirn und eine Narbe auf der rechten Halsseite zu benennen. Ferner ist der Flüchtige stark tätowiert. Besonders auffällig ist ein großflächiges Schlangenmotiv auf dem rechten Unterarm. Der Mann ist sehr wahrscheinlich mit einer schwarzen Jogginghose bekleidet.

Hinweise bitte an die Polizei in Lübeck (0451-1314604) oder jede andere Polizeidienststelle.

Es wird davor gewarnt, direkt an den Entwichenen heranzutreten. Informieren Sie stattdessen umgehend die Polizei.

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Von kha/RND

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