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Panorama Güterzug erfasst Auto - Brite war ausgestiegen
Nachrichten Panorama Güterzug erfasst Auto - Brite war ausgestiegen
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15:06 13.11.2009
Ein Güterzug erfasste den Wagen in der Nacht zum Freitag, der 49 Jahre alte Fahrer war allerdings vorher ausgestiegen. Quelle: lni
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Ein sturzbetrunkener Brite mit einem Hannover-96-Fanschal am Auto hat seinen Geländewagen an einem Bahnübergang auf den Schienen stehen lassen. Das Motiv war zunächst unklar. Ein Güterzug erfasste den Wagen in der Nacht zum Freitag, der 49 Jahre alte Fahrer war allerdings vorher ausgestiegen. Er blieb ebenso wie der Lokführer unverletzt.

Der Brite hatte nach Polizeiangaben gut 2,6 Promille Alkohol im Blut. Die Polizei rätselt nun über die Hintergründe des Vorfalls, auch wegen des Fanschals am Auto. „Das haben aber viele hier in der Region“, sagte der Sprecher der Bundespolizei, Ralf Göttner. Er betonte, es sei bloße Spekulation, einen Zusammenhang mit dem Selbstmord des Fußballnationaltorhüters Robert Enke herzustellen. „Der Sachverhalt ist derzeit noch sehr nebulös. Der Mann hat bisher nicht gesagt, warum sein Auto auf den Gleisen stand“, sagte der Polizist.

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Auch der Lokführer habe noch nicht zu dem Unfall befragt werden können. Der 50 Jahre alte Mann hatte den Geländewagen zu spät bemerkt, er konnte den Zusammenstoß nicht verhindern. Ein Polizeibeamter in Celle hatte am Morgen zunächst erklärt, er vermute einen Zusammenhang zwischen dem Vorfall und dem Suizid des 96-Torwarts.

Das Auto des Briten stand auf einem mit Schranken und Blinklicht gesicherten Übergang im Celler Ortsteil Westercelle. Der Wagen hat nun nur noch Schrottwert. Seinen Besitzer erwartet ein Verfahren wegen Gefährdung des Bahnverkehrs. „Wir wissen nicht, ob der Mann überhaupt aussagt, was ihn zu der Tat bewogen hat“, sagte der Polizeisprecher. Noch sei der 49-Jährige nicht vernehmungsfähig.

lni