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Panorama Gutachter soll in Holzklotzprozess Schuldfähigkeit beurteilen
Nachrichten Panorama Gutachter soll in Holzklotzprozess Schuldfähigkeit beurteilen
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07:07 24.04.2009
Ein Holzklotz, der am Sonntag (23.03.08) von Unbekannten von einer Autobahnbruecke zwischen dem Autobahnkreuz Oldenburg Nord und Ohmstede auf die A29 geworfen wurde, liegt in einem PKW
Der sechs Kilogramm schwere Holzklotz war am 23. März vergangenen Jahres gegen 20.00 Uhr von einer Brücke über der A 29 geworfen worden. Quelle: ddp
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Die Beweisaufnahme könnte bereits an diesem Freitag abgeschlossen werden.

H. hatte sich rund zwei Wochen nach dem Holzklotzwurf vom Ostersonntag 2008 als Zeuge bei der Polizei gemeldet. Im Mai wurde der 31-Jährige dann als mutmaßlicher Täter festgenommen. Im Verhör gestand er die Tat zunächst. Wenige Wochen später widerrief er sein Geständnis jedoch, nachdem er seine Anwälte gewechselt hatte. Ein anderer Gutachter hatte bereits die Glaubwürdigkeit des Angeklagten bestätigt.

Der sechs Kilogramm schwere Holzklotz war am 23. März vergangenen Jahres gegen 20.00 Uhr von einer Brücke über der A 29 geworfen worden. Er durchschlug die Windschutzscheibe eines Autos und tötete die 33-jährige Beifahrerin. Die zweifache Mutter starb vor den Augen ihres Mannes und ihrer sieben und neun Jahre alten Kinder. Die Familie befand sich auf der Heimfahrt nach Telgte. Sie hatte über Ostern Freunde in Wilhelmshaven besucht.

ddp