Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Hintergründe des Unfalls bei Schützenfest in Menden weiter unklar
Nachrichten Panorama Hintergründe des Unfalls bei Schützenfest in Menden weiter unklar
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:50 02.09.2009
Blumen und Kerzen stehen in Menden an der Stelle, an der ein Rentner am Rande eines Schützenfestumzuges in eine Menschenmenge gefahren war.
Blumen und Kerzen stehen in Menden an der Stelle, an der ein Rentner am Rande eines Schützenfestumzuges in eine Menschenmenge gefahren war. Quelle: ddp (Archiv)
Anzeige

Für den Weitergang der Ermittlungen warte die Staatsanwaltschaft auf zwei Gutachten über den Gesundheitszustand des Mannes und den Zustand des Unfallautos. Das technische Gutachten werde frühestens Mitte September vorliegen, wann das andere folgt, sei noch unklar.

Der Mann war am 19. Juli mit seinem Auto in der Fahrzeugschlange hinter dem Schützenumzug unterwegs gewesen. Plötzlich scherte er nach links aus, fuhr an dem sichernden Fahrzeug vorbei und raste mit seinem Pkw in den Umzug. Zwei Männer im Alter von 40 und 69 Jahren starben noch am Unfallort, ein dritter, 34 Jahre alter Mann erlag wenige Tage später in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Der Anwalt des Unglücksfahrers hatte nach dem Unfall einen „Blackout“ seines Mandanten für den Zwischenfall verantwortlich gemacht. Eine vorsätzliche Tat schloss er aus.

Nach Angaben eines Polizeisprechers werden immer noch zwei der insgesamt rund 50 bei dem Unfall Verletzten im Krankenhaus behandelt. Ein Mann, der vorübergehend im Koma lag, befinde sich mittlerweile auf dem Wege der Besserung. Bei einem weiteren Mann müsse noch ein komplizierter Beinbruch behandelt werden, hieß es.

ddp

Mehr zum Thema

Bei dem Unfall eines 79-jährigen Autofahrers, der am Sonntag in Menden im Sauerland in einen Schützenumzug fuhr, sind nach den jüngsten Angaben der Polizei zwei Menschen ums Leben gekommen und instesamt 51 verletzt worden.

20.07.2009
Panorama Schützenfest-Unfall - Zwei Opfer in Menden beigesetzt

Im sauerländischen Menden sind am Freitag zwei der bei dem schweren Schützenfest-Unfall am vergangenen Wochenende getöteten Männer beigesetzt worden. Rund 1000 Angehörige, Bekannte, Schützenbrüder und Helfer des Einsatzes nahmen bei Trauerfeiern von den 40 und 69 Jahre alten Männern Abschied. Viele Trauergäste erschienen dabei in Schützenuniformen.

24.07.2009

Nach dem schweren Autounfall bei einem Schützenumzug im sauerländischen Menden mit zwei Toten und mehr als 50 Verletzten ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den 79-jährigen Unglücksfahrer wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung.

20.07.2009