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Panorama Houston hatte Kokain im Blut
Nachrichten Panorama Houston hatte Kokain im Blut
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07:25 23.03.2012
Whitney Houston hatte Kokain im Blut und ist ertrunken. Quelle: dpa
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Los Angeles

Tod durch Ertrinken: Knapp sechs Wochen nach dem Tod von Whitney Houston hat die Gerichtsmedizin in Los Angeles die Todesursache der Sängerin bekanntgegeben. Sie habe möglicherweise zuvor einen Herzanfall gehabt, teilte Craig Harvey, Sprecher der Gerichtsmedizin, der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag (Ortszeit) mit. „Wir wissen, dass sie eine Herzkrankheit hatte und dass sie chronisch Kokain konsumierte. Wenn es diese beiden Faktoren nicht gegeben hätte, wäre sie wahrscheinlich nicht in der Badewanne ertrunken.“

Harvey zufolge wurden bei der Obduktion auch Spuren von Marihuana, Beruhigungsmitteln und anderen Medikamenten gefunden, aber nur in kleinen Mengen, die nicht zu dem Tod beigetragen hätten. Alkohol sei nicht im Spiel gewesen.

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Das Ergebnis der Autopsie sei keine „echte Überraschung“ gewesen, sagte Harvey. „Houston muss in der Wanne zusammengebrochen und dann unter die Wasseroberfläche gerutscht sein. Wir wissen, dass sie zunächst unter Wasser noch am Leben war, denn wir haben alle Anzeichen für Ertrinken vorgefunden.“

Houston war am 11. Februar in einem Hotelzimmer in Beverly Hills leblos in der Badewanne entdeckt worden. Die Sängerin starb im Alter von 48 Jahren. Die Ermittler hatten ein Verbrechen ausgeschlossen. Der Tod wurde als Unfall eingestuft. Der abschließende Obduktionsbericht mit mehr Einzelheiten soll voraussichtlich in zwei Wochen veröffentlicht werden.

dpa

Dieser Artikel wurde aktualisiert.