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Panorama Hurrikan in USA auf Land getroffen - Hunderte auf Insel eingeschlossen
Nachrichten Panorama

Hurrikan “Dorian” ist in den USA auf Land getroffen

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21:19 06.09.2019
Der Hurrikan „Dorian“ trifft in den USA auf das Festland. Quelle: imago images / UPI Photo
Miami/Nassau

Hurrikan „Dorian“ ist nach der todbringenden Verwüstung auf den Bahamas mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde in den USA auf Land getroffen. Das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) in Miami teilte mit, das Auge des auf einen Sturm der Kategorie eins heruntergestuften Hurrikans sei bei Cape Hatteras auf der Inselkette Outer Banks im Bundesstaat North Carolina angekommen. Die Outer Banks sind dem Festland vorgelagert.

Auf der Insel Ocracoke, die zu den Outer Banks gehört, sitzen Hunderte Bewohner fest. Die Situation sei Grund für "bedeutende Sorge", sagte der Gouverneur des Bundesstaats, Roy Cooper, am Freitag. Bergungsteams stünden bereit, könnten die Insel Ocracoke aber erst erreichen, wenn sich der Sturm wieder abgeschwächt habe, sagte Cooper. Auf Bildern der Insel waren schwere Überflutungen zu sehen. Auf Ocracoke leben knapp 1000 Menschen. Es war zunächst nicht klar, wieso sie nicht vor dem Eintreffen des Sturms wie von den Behörden angeordnet Schutz im Landesinneren gesucht hatten. In den küstennahen Bereichen North Carolinas waren wegen des Sturms rund 200 000 Haushalte ohne Strom.

Das Hurrikanzentrum warnte am Freitag vor lebensbedrohlichen Sturmfluten an der Küste. Auch Gegenden nahe der Küste, die normalerweise trocken blieben, würden von steigenden Wassermassen überflutet.

Todbringende Verwüstung auf Bahamas durch Hurrikan „Dorian“

Nach der todbringenden Verwüstung auf den Bahamas hatte Hurrikan „Dorian“ weiter an Kraft verloren. In der Nacht zu Freitag erreichte der Sturm noch Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern in der Stunde, was der niedrigsten Hurrikankategorie eins entspricht.

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Auf den Bahamas befürchten die Behörden indes, dass die bestätigte Zahl von 30 Toten deutlich höher ausfallen wird. Dort war „Dorian“ als Hurrikan der höchsten Kategorie fünf mit Windgeschwindigkeiten von fast 300 Kilometern pro Stunde auf Land getroffen.

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Premier Hubert Minnis bestätigte 30 Todesopfer. Gesundheitsminister Duane Sands deutete aber an, dass es dabei längst nicht bleiben werde: „Ich glaube, die Zahl wird überwältigend sein“, sagte er im Rundfunk. Angesichts der Zerstörung kommen die Helfer nur schwer in die betroffenen Gebiete.

Am Donnerstagabend war es bereits nahe der Küste von South Carolina zu Überschwemmungen gekommen. Zahlreiche Hausdächer wurden abgedeckt, Bäume und Strommasten stürzten um, wie örtliche Medien berichteten. 2018 hatten die Wirbelstürme „Florence“ und „Michael“ an der Südostküste der USA schwere Schäden verursacht und Menschenleben gekostet.

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RND/dpa/hsc

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