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Panorama Krokodil frisst indonesische Forscherin
Nachrichten Panorama Krokodil frisst indonesische Forscherin
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16:09 17.01.2019
Das Krokodil war mehr als fünf Meter lang (Symbolbild). Quelle: Brian Cassey/dpa
Jakarta

In Indonesien ist eine 44-jährige Forscherin von einem Krokodil zu Tode gebissen worden. Deasy Tuwo sollte das fünf Meter lange Krokodil Merry füttern, das im CV Yosiki Laboratorium auf Sulawesi lebt. Offenbar ist die Frau, die das Laboratorium leitet, am Abend beim Füttern ausgerutscht und in den Pool des Geheges gefallen.

Am nächsten Morgen entdeckten Kollegen etwas Schwimmendes im Pool. Es war ein Teil des Körpers der Frau. Das Tier wurde betäubt, um die sterblichen Überreste von Tuwo zu bergen und den Tatort zu untersuchen. Offenbar hatte das Tier die Frau unter Wasser gezogen und dort getötet.

Suche nach dem Krokodil-Besitzer

Die Behörden seien nun auf der Suche nach dem Betreiber des Laboratoriums, um herauszufinden, ob er die richtigen Papiere hatte, das 700 Kilo schwere Krokodil überhaupt zu halten. Nach lokalen Medienberichten sei das Krokodil ursprünglich ein Haustier des Japaners gewesen.

Bisher konnte der Mann nicht ausfindig gemacht werden. „Er muss für diese grauenhaften Vorkommnisse die Verantwortung übernehmen“, sagt der zuständige Polizeimeister Raswin Sirait. Nach einigen Medienberichten gehen die Behörden davon aus, dass das Tier illegal in dem Laboratorium gehalten wurde. Es wurde nun in ein Schutzreservat gebracht.

1000 Tote jährlich durch Krokodile

Weltweit bringen Krokodile jährlich rund 1000 Menschen um – hundertmal mehr als Haie. Viele Vorfälle gibt es auf dem afrikanischen Kontinent.

Von RND/msk

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