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Panorama „Livarda“ wird nach Kollision auf der Ems untersucht
Nachrichten Panorama „Livarda“ wird nach Kollision auf der Ems untersucht
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13:37 03.04.2011
Die „Livarda“ war auf der Ems mit einem niederländischen Küstenmotorschiff zusammengestoßen.
Die „Livarda“ war auf der Ems mit einem niederländischen Küstenmotorschiff zusammengestoßen. Quelle: dpa
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Das auf der Ems verunglückte Binnenschiff „Livarda“ ist in der Nacht zum Samstag erfolgreich in den Papenburger Hafen geschleppt worden. Am Montag soll die stark beschädigte „Livarda“ von der Wasserschutzpolizei untersucht werden. „Die Sachverständigen werden sich das Schiff genau ansehen“, sagte Sabine Hoffmann, Sprecherin der Zentralen Polizeidirektion, am Sonntag. Das mit 1200 Tonnen Düngemittel beladene niederländische Schiff war am Freitag mit dem Seeschiff „Norrsken“ kollidiert. Verletzt wurde bei der Havarie niemand. Die Ems sei wieder befahrbar.

Die „Norrsken“ sei schon wieder unterwegs, das zunächst erteilte Auslaufverbot wurde aufgehoben, teilte Hoffmann mit. Das Schiff wurde auf seine Seetauglichkeit untersucht und war bereits am Samstag in Richtung Riga ausgelaufen.

Die „Norrsken“ mit sieben bis acht Mann Besatzung an Bord war am Freitagvormittag aus der Papenburger Seeschleuse ausgefahren und dabei mit der entgegenkommenden „Livarda“ zusammengestoßen. Die Ems musste daraufhin für den Schiffsverkehr gesperrt werden. Die „Livarda“ mit zwei Mann Besatzung war an der eher flachen Unglücksstelle auf Grund gelaufen.

Taucher hatten im Rumpf der „Livarda“ ein etwa 3,5 Meter mal 1,5 Meter großes Loch entdeckt. Ein Einsatz der vorsorglich bereitgestellten Ölsperren war jedoch nicht nötig. Der Schwimmbagger „Johanna Josephine“ holte die Ladung aus dem beschädigtem Binnenschiff. Bei Flut bekam die „Livarda“ wieder Wasser unter den Kiel und konnte in den Hafen geschleppt werden.

dpa