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Panorama Maklergebühren sollen neu geregelt werden
Nachrichten Panorama Maklergebühren sollen neu geregelt werden
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12:52 24.10.2012
Foto: In Großstädten ist es schwer, Wohnungen zu finden, ohne eine Maklerprovision zu zahlen.
In Großstädten ist es schwer, Wohnungen zu finden, ohne eine Maklerprovision zu zahlen. Quelle: dpa
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Hamburg kann mit einer breiten Mehrheit für eine Bundesratsinitiative zur Neuregelung der Maklergebühren rechnen. Nach Informationen der „Bild"-Zeitung (Mittwochausgabe) zeigen sich die Bundesländer Bremen, Schleswig-Holstein, Berlin, Baden-Württemberg und Brandenburg aufgeschlossen für den Vorschlag, künftig Vermieter und nicht Mieter die Maklerkosten zahlen zu lassen. „Wenn das für Wohnungssuchende tatsächlich die Kosten reduziert, könnte Berlin die Initiative unterstützen", sagte eine Sprecherin der Berliner Stadtentwicklungsbehörde. Aus Schleswig-Holstein heißt es dazu: „Im Grundsatz ist die Zielrichtung der geplanten Änderung zu begrüßen." Im ersten Quartal 2013 will Hamburg die Initiative in den Bundesrat einbringen. Bis dahin versucht Hamburg, die Zustimmung möglichst vieler anderer Länder zu gewinnen. Nordrhein-Westfalen hat seine Unterstützung bereits zugesagt.

Das niedersächsische Justizministerium hat die Initiative zur Neuregelung der Maklergebühren hingegen kritisiert. Es dürfe keinen Zwang geben, die Gebühren für den Makler ausschließlich dem Vermieter in Rechnung zu stellen, sagte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch in Hannover. In dem Fall bestünde die Gefahr, dass die Kosten einfach auf die Miete umgeschlagen würden.

dapd/dpa

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