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Nach Busunglück auf der A9: Fahrer ist weiterhin nicht ansprechbar

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09:06 21.05.2019
Nach dem schweren Bussunglück auf der A9 nahe Leipzig mit einer Toten und zahlreichen Verletzten ist die Unfallursache weiterhin unklar. Quelle: Jan Woitas/dpa
Leipzig

Die Polizei hat nach dem schweren Busunglück auf der Autobahn 9 mit einer Toten und etlichen Verletzten noch nicht mit dem Busfahrer sprechen können. Der 59-jährige erlitt schwere Verletzungen und war für die Ermittlungen nicht ansprechbar. Damit bleibt die Ursache für den Unfall laut Polizei weiterhin unklar.

Sekundenschlaf als Unfallursache?

Die Autobahnpolizei hatte am Sonntagabend erklärt, die Polizei gehe nach ersten Ermittlungen davon aus, dass ein sogenannter Sekundenschlaf des Fahrers zu dem Unfall des Fernbusses geführt habe. Eine Polizeisprecherin in Halle konnte die Aussage am Montagmorgen nicht bestätigen: Für einen solchen Verdacht sei es noch zu früh.

Der Bus war am frühen Sonntagabend an der Landesgrenze zwischen Sachsen und Sachsen-Anhalt von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt. Eine Leitplanke bohrte sich durch die Windschutzscheibe. Eine Frau starb. Neun Menschen wurden schwer, 63 leicht verletzt. Der Bus des Unternehmens Flixbus war von Berlin nach München unterwegs, als er in der Nähe eines Rastplatzes bei Leipzig verunglückte.

Von RND/dpa