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Panorama Rätsel um „Phantom“ ist gelöst
Nachrichten Panorama Rätsel um „Phantom“ ist gelöst
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Quelle: Norbert Millauer/ddp
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Das Institut für Rechtsmedizin in Homburg habe im Auftrag des Landeskriminalamtes Saarland festgestellt, dass die Spur von einer Arbeiterin aus einem Verpackungsbetrieb in Bayern stamme.

Das Institut hatte den Angaben zufolge an einem unberührten Wattestäbchen die DNA-Spur gefunden, woraufhin die Frau schließlich ausfindig gemacht werden konnte. Bereits im April 2008 habe die Soko „Parkplatz“ eine Expertenkommission gebildet, um eine mögliche Spurenkontamination zu prüfen, sagte Link. Anlass war der Fund der „Phantom“-DNA im Zusammenhang mit einem Dreifachmord an georgischen Autoverkäufern bei Heppenheim. Damals wurden zunächst die Laborabläufe in den Landeskriminalämtern untersucht.

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Anschließend wurden rund 300 unbenutzte Wattestäbchen aus der gleichen Bezugsquelle als sogenannte Leerproben geprüft. Dabei wurde keine Verunreinigung festgestellt. Nach erneuten Fällen mit der „Phantom“-DNA, deren Spurenlagen keinen Sinn ergaben, wurde weiter ermittelt. Schließlich stellte das Institut für Rechtsmedizin fest, dass ein noch unbenutztes Wattestäbchen mit der DNA der unbekannten weiblichen Person verunreinigt war.

Das „Phantom“ wurde seit acht Jahren unter anderem wegen eines Polizistenmordes in Heilbronn gesucht. Am 25. April 2007 war eine 22-jährige Beamtin mit einem Kopfschuss getötet und ihr 25-jähriger Kollege lebensgefährlich verletzt worden.

ddp