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Panorama Razzia im Fall Hoeneß
Nachrichten Panorama Razzia im Fall Hoeneß
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16:17 23.01.2014
Der Präsident des FC Bayern München Uli Hoeneß. Quelle: dpa
München

Rund sechs Wochen vor Beginn des Steuerprozesses gegen Uli Hoeneß haben Ermittler bayerische Finanzbehörden durchsucht. Die Staatsanwaltschaft will unter anderem herausfinden, wer ein Dokument aus der vertraulicher Steuerakte des FC-Bayern-Präsidenten an Journalisten weitergeleitet hatte. Im Oktober 2013 war dieses Dokument Hoeneß von Journalisten vorgehalten worden, wie Staatsanwaltssprecher Thomas Steinkraus-Koch am Donnerstag sagte.

Hoeneß habe daraufhin eine zweite Strafanzeige wegen Verletzung des Steuergeheimnisses gestellt. Bereits ein halbes Jahr zuvor hatte er nach Angaben der Staatsanwaltschaft Anzeige gegen unbekannt erstattet, nachdem die Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung an die Öffentlichkeit gelangt waren. Ermittelt wird wegen Verletzung des Steuer- und des Dienstgeheimnisses.

„Es soll geklärt werden, welche Personen Zugriff auf sowohl die elektronische Steuerakte wie auch die Steuerakte in Papierform des Herrn Hoeneß hatten und wie das interne Dokument an das Presseorgan gelangen konnte“, sagte Steinkraus-Koch. Es handle sich bei dem Dokument um ein rein internes Papier, zu dem außerhalb der Finanzverwaltung nach bisherigen Erkenntnissen niemand Zugang hatte. Die Staatsanwaltschaft erwirkte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse „für Objekte im Bereich der Bayerischen Finanzverwaltung“.

Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks wurden das Finanzamt in Miesbach und das Rechenzentrum des Landesamtes für Finanzen in Nürnberg durchsucht. Steinkraus-Koch bestätigte die Orte nicht und wollte sich zu Details der laufenden Durchsuchungen am Donnerstag ebenfalls nicht äußern.

Die Ermittlungen gegen Hoeneß wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung waren im April 2013 öffentlich geworden, Ende Juli erhob die Staatsanwaltschaft München Anklage gegen den Bayern-Boss. Vom 10. März an muss Hoeneß sich vor dem Landgericht München verantworten.

dpa

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