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Panorama Schiffsunglück in Budapest mit 7 Toten – Kapitän festgenommen
Nachrichten Panorama

Schiffsunglück in Budapest – Immer noch 21 Menschen vermisst

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21:54 30.05.2019
Menschen suchen mit Booten nach Überlebenden. Quelle: AP
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Budapest

Einen Tag nach einer der schlimmsten Schifffahrtskatastrophen in der neueren Geschichte Ungarns dauert die Suche nach den Opfern an. 21 Menschen galten am Donnerstagabend immer noch als vermisst. Wie die Nachrichtenagentur AP meldet, ist der Kapitän des Schweizer Flusskreuzfahrtschiffes festgenommen worden. Am Mittwochabend war ein Ausflugsboot mit Touristen aus Südkorea im Budapester Abschnitt der Donau mit einem viel größeren Kreuzfahrtschiff zusammengestoßen und gekentert. Mindestens sieben Menschen starben, sieben wurden gerettet. Aus Südkorea wird eine Einsatzgruppe zur Unterstützung am Unglücksort erwartet.

Schlechte Sichtverhältnisse erschweren die Arbeit der Helfer

Nun suchen hoch spezialisierte Taucher mit Unterstützung der Armee nach weiteren 19 südkoreanischen Passagieren sowie zwei Ungarn, dem Kapitän und einem Matrosen. Die Aussicht, sie lebend zu finden, wurde von den ungarischen Behörden als gering eingeschätzt. Der hohe Wasserstand, die starken Strömungen und die schlechten Sichtverhältnisse erschweren die Arbeit der Einsatzkräfte. Die Polizei berichtete, dass eine Leiche kilometerweit flussabwärts vom Unglücksort entfernt geborgen worden sei.

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Südkoreas Präsident Moon Jae In ordnete an, einen Krisenstab einzusetzen und zusammen mit den ungarischen Behörden „alle verfügbaren Mittel“ zur Rettung der Vermissten zu ergreifen. Das Außenministerium kündigte an, eine „schnelle Einsatzgruppe“ mit 18 Beamten und Rettungskräften nach Budapest zu schicken. Auch Außenministerin Kang Kyung Wha wurde in Budapest erwartet.

Von RND/dpa