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Panorama Entführer geben überraschend auf
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13:52 18.06.2015
Die Polizei suchte sofort mit einem Großaufgebot nach dem Sohn von Reinhold Würth. Die Entführer verrieten schließlich seinen Aufenthaltsort. Quelle: dpa
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Künzelsau

Würths Sohn ist am Mittwoch in Osthessen entführt worden, nach kurzer Zeit aber wieder freigekommen. Der 50-Jährige, der in einer Wohngemeinschaft für behinderte Menschen im osthessischen Schlitz lebt, sei wohlbehalten zurück, berichtete das Unternehmen am Donnerstag im baden-württembergischen Künzelsau bei Heilbronn. Zuvor hatte "Bild.de" über den Fall berichtet. Würths Vermögen wird vom Magazin Forbes auf rund 7 Milliarden Dollar geschätzt. Er ist damit einer der reichsten Deutschen.

Wie die Staatsanwaltschaft Gießen und das Polizeipräsidium Osthessen am Donnerstag mitteilten, war der 50-Jährige am Mittwochmittag in  Schlitz als vermisst gemeldet worden. Dort, etwas außerhalb der Kleinstadt, ist ein Therapiezentrum, in dem etwa 250 Menschen mit einer geistigen Behinderung leben. "Wenig später erreichte die wohlhabenden Eltern der vermissten Person eine Lösegeldforderung in Millionenhöhe", teilten die Ermittler mit.

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Polizei sucht den oder die Täter

Zu einer Geldübergabe sei es aber nicht gekommen. Der Entführte sei am Donnerstagmorgen in einem Waldgebiet bei Würzburg entdeckt worden. Weitere Details nannten Polizei und Staatsanwaltschaft zunächst nicht. Nach dem Bericht von "Bild.de" hatten die Kindapper den Mann an einen Baum gefesselt und ein Lösegeld von zwei Millionen Euro gefordert, der Polizei dann aber überraschend verraten, wo sich das Entführungsopfer befindet.

Mehrere Medien berichteten am Donnerstag von einem Großeinsatz der Polizei in Osthessen. "Die Ermittlungen zu dem oder den Tätern dauern an", hieß es lediglich von Polizei und Staatsanwaltschaft. Das Areal rund um das abgelegene Anwesen der Wohngemeinschaft war weiträumig abgesperrt.

Die Würth-Gruppe ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial. Das Familienunternehmen beschäftigt mehr als 67.000 Mitarbeiter und erzielte 2014 einen Umsatz von 10,13 Milliarden Euro.

dpa/wer

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