Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Spekulationen über Hochzeit überlagern Kachelmann-Prozess
Nachrichten Panorama Spekulationen über Hochzeit überlagern Kachelmann-Prozess
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:18 29.03.2011
Der Kachelmann-Prozess wurde am Dienstag mit einer erneuten Vernehmung von Kachelmanns ehemaliger Geliebten fortgesetzt.
Der Kachelmann-Prozess wurde am Dienstag mit einer erneuten Vernehmung von Kachelmanns ehemaliger Geliebten fortgesetzt. Quelle: dpa
Anzeige

Überlagert von Spekulationen über eine mögliche Hochzeit von Jörg Kachelmann ist am Dienstag der Prozess gegen den Wettermoderator weitergegangen. Wie die „Bild“-Zeitung am Dienstag berichtet, soll der wegen Vergewaltigung angeklagte Fernsehmoderator eine 25 Jahre alte Psychologiestudentin geheiratet haben. Kachelmanns Medienanwalt Ralf Höcker wollte den Bericht am Dienstag nicht bestätigen, dementierte ihn aber auch nicht.

Die Studentin hatte bereits im September unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor dem Landgericht Mannheim ausgesagt. Sie war dabei, als Kachelmann am 20. März 2010 am Frankfurter Flughafen verhaftet wurde. Bereits in der vergangenen Woche war über eine mögliche Heirat des 52-jährigen Schweizers spekuliert worden, weil er mit einem Ring an seiner linken Hand vor Gericht erschienen war. Er wollte sich jedoch auf Nachfrage der Richter nicht dazu äußern.

Kachelmanns Medienanwalt Ralf Höcker sagte zu den Berichten: „Das geht keinen etwas an und das will auch keiner mehr wissen. Weder mein Mandant noch die Öffentlichkeit brauchen weitere Schnüffelreportagen aus seinem angeblichen Privatleben.“

Unterdessen wurde am Dienstag eine ehemalige Geliebte Kachelmanns nochmals als Zeugin vernommen. Die Frau hatte Aufsehen erregt, weil sie für ein Interview und Fotos in der Zeitschrift „Bunte“ 50.000 Euro bekommen hatte. Für die Vernehmung wurde zunächst die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Kachelmanns Anwalt Johann Schwenn beantragte jedoch, einen Teil der Befragung öffentlich zu führen, soweit der persönliche Lebensbereich nicht betroffen ist.

dpa