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Panorama Spekulationen über "Rockerkrieg" in Frankfurt
Nachrichten Panorama Spekulationen über "Rockerkrieg" in Frankfurt
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08:53 06.05.2016
Eine mutmaßliche Tatwaffe lag offen auf einer Straße und wurde sichergestellt. Quelle: dpa
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Frankfurt/Main

Nach den Schüssen in der Frankfurter Innenstadt, durch die zwei Menschen schwer verletzt wurden, fahndet die Polizei weiter nach den bislang unbekannten Tätern. Sie hatten am späten Donnerstagnachmittag auf einem belebten Platz mit Bars und Cafés auf ein Auto geschossen.

Terror-Hintergrund so gut wie ausgeschlossen

Die Polizei vermutet die Hintergründe im kriminellen Milieu, zu einer möglichen Verbindung in die Rockerszene wollte sie sich nicht äußern. Einen terroristischen Anschlag schlossen die Ermittler weitgehend aus.

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Wie ein Sprecher am Freitag mitteilte, handelt es sich bei den Opfern um einen 20- und einen 41-jährigen Mann. Ihren Verletzungen zum Trotz seien beide Männer außer Lebensgefahr.

Mehrere Frankfurter Medien mutmaßen über einen möglichen Bezug zur Rockerszene. So könnten beide Schwerverletzte "Hells-Angels-Bezug" haben, schreibt die Frankfurter Neue Presse.

 Bei einer Schießerei am hellichten Tag sind in der Innenstadt von Frankfurt am Main zwei Männer schwer verletzt worden.

Das Blatt beruft sich auf fünf schwere Motorräder, die am Tatort zurückgeblieben sein sollen. Zudem verweist die FNP, die bereits von einem möglichen Rockerkrieg schreibt, auf das Kennzeichen des Autos, auf das geschossen wurde. Darin tauchen demnach die Ziffern 1881 auf. In Buchstaben umgewandelt (A = 1 etc.), stehen sie für die Kombination AHHA , die von den Höllenengeln gerne verwendet wird.

Die beiden Opfer wurden den bisherigen Ermittlungen zufolge angeschossen, als sie auf dem Friedrich-Stoltze-Platz in der Nähe der zentralen Hauptwache aus einem weißen Mercedes-Geländewagen stiegen. Nur wenige Meter entfernt beginnt die Fußgängerzone Zeil, eine der größten Einkaufsstraßen in Deutschland.

Schusswaffe lag auf der Straße

Die flüchtigen Täter saßen laut Polizei vor einem Café, als das Auto stoppte. Später stellten die Beamten unter anderem eine Schusswaffe sicher, die auf der Straße gefunden worden war.

Die Ermittler konzentrieren sich bei der Tätersuche auf einen schwarzen Kombi und ein sichergestelltes Motorrad. Sie könnten als Fluchtfahrzeuge gedient haben, hieß es. Zur Identität der Verletzten und zur möglichen Zahl der Täter machte die Polizei auch am frühen Freitagmorgen keine näheren Angaben.

dpa/zys

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