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Panorama Steigende Pegelstände in Wertheim, Aufräumen in Koblenz
Nachrichten Panorama Steigende Pegelstände in Wertheim, Aufräumen in Koblenz
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14:43 17.01.2011
Ein Mann watet in Wertheim am Main mit seinen Einkäufen durch eine überflutete Gasse in der Innenstadt. Quelle: dpa
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In einigen Orten Deutschlands entspannt sich Hochwasserlage hat sich in einigen Orten Deutschlands wieder. In Koblenz begannen betreits die Aufräumarbeiten.

Ganz anders im baden-württembergischen Wertheim: Dort bereiteten sich die Einsatzkräfte auf die zweite Hochwasserwelle innerhalb von einer Woche vor. Bis zum Abend werde der Pegelstand voraussichtlich sechs Meter erreichen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Normalpegel in der Stadt am Zusammenfluss von Main und Tauber beträgt 1,50 Meter. Am vergangenen Mittwoch hatte das Wasser dort 5,80 Meter hoch gestanden.

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In Halle an der Saale entspannte sich die Lage etwas. Bis zum Morgen sank der Pegelstand um zwei Zentimeter auf 6,90 Meter. Sickerstellen an Deichen wurden mit Sandsäcken abgedichtet.

An einigen Orten etwa am Main in Hessen, der Ilm in Thüringen sowie an Oder und Spree in Brandenburg gingen die Pegelstände leicht zurück. „Der Main ist in seinem Bett geblieben“, berichtete ein Polizeisprecher in Frankfurt.

Dort wurde aber eine weitere Hochwasserwelle erwartet. Diese rollte aus Richtung Würzburg an, wo am Montagmorgen der höchste Stand erreicht worden war. Größere Probleme blieben dabei aber aus. Laut dem Hochwassernachrichtendienst Bayern (HND) stieg das Wasser um 5 Uhr auf 6,42 Meter - 28 Zentimeter weniger als zunächst befürchtet.

In Koblenz sollte am Montag mit dem Reinigen begonnen werden. „Wir haben nur noch fallende Pegelstände“, berichtete ein Sprecher des Amts für Brand- und Katastrophenschutzes der Stadt am Morgen. Es gebe weniger Kontrollen und Einsatzkräfte würden abgezogen. Einige von ihnen helfen beim Reinigen, wie der Sprecher erklärte. „Der Dreck muss nach dem Wasser ja immer schnell weggeräumt werden, sonst sitzt er fest.“

dpa

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