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Panorama Navi schickt Taxi-Fahrer in den Wald
Nachrichten Panorama Navi schickt Taxi-Fahrer in den Wald
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20:48 27.10.2015
Dem Navi vertraut: Nachdem die Polizei einen verirrten Mann aus dem Wald retten musste, empfiehlt sie: "Wenn man der Technik blind vertraut, dann darf man bei der Bedienung keine Fehler machen." Quelle: Tobias Hase/dpa/Symbolbild
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Der 21-Jährige aus Möhnesee hatte einen Fahrgast abgeliefert und sich dann bei der Rückfahrt auf sein Navi verlassen. Das Gerät führte den Mann dann über immer schlechter werdende Wege mitten in ein Waldstück. Nachdem er bei der nächtlichen Odyssee am Sonntag mehrfach vor geschlossenen Durchfahrtschranken gelandet war, rief er schließlich die Polizei.

Doch auch die Beamten brauchten zwei Stunden, bis sie das Taxi fanden und zurück auf die Straße gelotst hatten. "Die Suche gestaltete sich schwierig, da auch die Telefonverbindung in den Wäldern nicht immer funktionierte", berichtete die Polizei in Soest am Dienstag. Die Beamten hätten sogar das Blaulicht eingeschaltet – "in der Hoffnung, dass der verirrte Taxifahrer sie bemerken würde", heißt es in einer Mitteilung. "Erst als die Polizisten sich zu Fuß auf den Weg machten, konnten sie das Fahrzeug mitsamt Fahrer auffinden."

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Das Navi trifft allerdings keine Schuld. Das Gerät beschrieb den richtigen Weg – jedoch nicht für einen Autofahrer, sondern für einen Fußgänger. Denn der Taxi-Fahrer hatte sich vertippt, als er sein Ziel eingab – er wählte versehentlich die Fußgänger-Route. Die Polizei konnte sich deshalb eine spottische Bemerkung in ihrer Mitteilung zu dem Fall auch nicht verkneifen: "Wenn man der Technik blind vertraut, dann darf man bei der Bedienung keine Fehler machen."

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