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Panorama Tötung nach Facebook-Kontakt
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16:55 08.02.2016
Auf Social-Media-Portalen wie Facebook können auch Pädophile ihr Unwesen treiben. Quelle: Julian Stratenschulte
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Aachen

Hinter einem Facebook-Kontakt seiner Tochter vermutete ein Paar einen Kinderschänder und brachte den Mann laut Anklageschrift um. Wegen dieser Tat müssen sich die Eheleute von Dienstag an in Aachen vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass sie den 29-Jährigen erstochen haben. Das Opfer hatte die Zwölfjährige zuvor über Facebook angeschrieben.

Der Anklage zufolge hatte der Mann das Mädchen für ein Treffen "unverfänglich" auf dem Social-Media-Portal kontaktiert. Die Eltern des Kindes sollen mehr dahinter vermutet haben. Sie dachten, der 29-Jährige habe das Kind gezielt angeschrieben. Auf dem Handy des Mannes sollen sie Fotos von ihrer Tochter vermutet haben. Tatsächlich sei der Kontakt zwischen dem Mann und dem Mädchen sehr schnell wieder versandet, teilten die Ermittler mit.

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Mitangeklagter passte auf die Kinder auf

Mit Hilfe einer Bekannten sollen die Eltern den 29-Jährigen auf einen Feldweg im nordrhein-westfälischen Eschweiler in der Nähe von Aachen gelockt und ihn dann erstochen haben. Dazu habe die Bekannte des Ehepaars über das Internet Kontakt zu dem Opfer aufgenommen und sich mit ihm auf dem Feldweg verabredet.

Ein weiterer Mitangeklagter soll derweil auf die Kinder des Paares aufgepasst haben. Die beiden Bekannten sollen davon ausgegangen sein, dass das Opfer verletzt werden sollte. Sie sind der Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung angeklagt.

dpa

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