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Panorama Tropensturm könnte Anstrengungen im Kampf gegen Ölpest behindern
Nachrichten Panorama Tropensturm könnte Anstrengungen im Kampf gegen Ölpest behindern
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11:02 27.06.2010
Quelle: dpa
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Der Sturm dürfte mit Windgeschwindigkeiten von 55 Stundenkilometern in Richtung US-Golfküste ziehen. Kommende Woche wird er am Ort der Ölkatastrophe erwartet, wo er die Bemühungen zur Reinigung und zum Auffangen des weiterhin auslaufenden Öls zu beeinträchtigen droht. Zudem könnten starke Winde den Ölschlick schneller an die Küste treiben.

Am Sonnabend wollten Aktivisten im US-Bundesstaat Louisiana entlang der Küste gegen weitere Ölbohrungen und für die Nutzung sauberer Energien demonstrieren. An der Aktion unter dem Motto „Hände über dem Sand“ wollten sich auch zahlreiche Menschen in anderen US-Bundesstaaten sowie in etwa 30 Ländern weltweit beteiligen.

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Der britische Premierminister David Cameron warnte am Rande des G-8-Gipfels vor einer „Zerstörung“ des Ölkonzerns BP, den die Ölpest Milliarden von Dollar kostet. Der neue Londoner Regierungschef betonte im kanadischen Rundfunksender CBC zugleich, es sei „in unser aller langfristigem Interesse“, „Klarheit“ über die Gesamtkosten für BP zu erlangen. Cameron wollte am Sonnabend seine ersten bilateralen Gespräche mit US-Präsident Barack Obama führen.

Am Freitag war der Aktienkurs von BP auf neue Tiefstände eingebrochen. Seit der Ölkatastrophe hat der Ölriese 55 Prozent seines Börsenwertes verloren - und damit viele Milliarden Euro. Bislang kostete die Ölpest BP nach eigenen Angaben 2,35 Milliarden Dollar (rund 1,9 Milliarden Euro).

Am 20. April war die Ölbohrinsel „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko explodiert, wobei elf Arbeiter ums Leben kamen. Zwei Tage später sank die Plattform. Seither strömen täglich Millionen Liter Öl ins Meer.

afp

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Die US-Regierung hat die Maßnahmen der Behörden zur Bekämpfung der Ölpest erneut dem britischen Ölkonzern BP und seinen Partner in Rechnung gestellt. Nach zwei vorangegangenen Rechnungen mit einem Gesamtbetrag von 70,89 Millionen Dollar soll der Konzern nun weitere 51 Millionen Dollar zahlen.

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