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Panorama Veranstalter von tödlichem Zugspitzlauf beteuert seine Unschuld
Nachrichten Panorama Veranstalter von tödlichem Zugspitzlauf beteuert seine Unschuld
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11:43 23.11.2009
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„Ich möchte aber auch mit voller Überzeugung sagen, dass mich keinerlei Schuld an den Todesfällen trifft“, sagte der 54-Jährige. Er sei den gesamten Ablauf des Veranstaltungstags noch einmal akribisch durchgegangen und könne nicht erkennen, warum er schuldig sein sollte.

G. ist wegen zweifacher fahrlässiger Tötung und neunfacher fahrlässiger Körperverletzung angeklagt. Die Staatsanwaltschaft wollte es in dem Fall eigentlich bei einem Strafbefehl in Höhe von 13.500 Euro bewenden lassen, G. wäre damit nicht vorbestraft gewesen. Er akzeptierte den Strafbefehl aber nicht. G. will vor Gericht auch klären lassen, inwiefern bei derartigen Extremsportereignissen die Verantwortung beim Teilnehmer liegt. Er hatte in diesem Jahr trotz des Dramas bereits wieder einen Lauf organisiert.

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Bei dem Lauf bei schlechtem Wetter waren im Sommer vergangenen Jahres ein 41-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen und ein 45-Jähriger aus Baden-Württemberg an den Folgen von Erschöpfung und Unterkühlung gestorben, sechs weitere Teilnehmer mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die beiden Verstorbenen waren wie eine Reihe anderer Teilnehmer in kurzer Hose und T-Shirt zum Lauf auf die Zugspitze gestartet.

AFP