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Panorama Verkehrslage in Niedersachsen entspannt sich
Nachrichten Panorama Verkehrslage in Niedersachsen entspannt sich
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17:43 03.02.2010
Die Lage auf Niedersachsens Straßen entspannt sich. Quelle: dpa
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So blieb ein Lastwagenfahrer in Garbsen bei einer Rutschpartie in eine Tankstelle unverletzt.

Trotz der Wetterentspannung mit viel Sonnenschein konnte aber noch nicht überall Entwarnung gegeben werden. Mehrere Sporthallen mussten wegen Schneelast auf den Dächern gesperrt werden. Im Harz sperrte die Nationalparkverwaltung erneut die Langlauf-Loipen. Verwirrung gab es auch in einigen Schulen, da niemand wusste, ob der Unterricht ausfällt oder nicht.

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In den meisten Fällen litten insbesondere die Lastwagenfahrer unter den Wetterbedingungen. Die Autobahn 29 musste bei Wardenburg im Landkreis Oldenburg gesperrt werden, nachdem ein Sattelzug im Graben gelandet war. In Bevern rutschten gleich drei Lastzüge hintereinander von einer Straße auf ein Firmengelände. Doch die Fahrer hatten Glück im Unglück - niemand wurde verletzt, es entstand nur rund 30.000 Euro Sachschaden.

Das Tief „Miriam“ hat weiteren kräftigen Schneefall nach Deutschland gebracht. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor Unwettern bis in die Nacht zum Mittwoch. Aber in den nächsten Tagen sieht es für das Flachland nach Tauwetter aus. Darum schnell noch mal ein Blick auf die verschneite Winterlandschaft.

Weniger glimpflich endete die Fahrt für einen 21-jährigen Autofahrer in der Nähe von Bad Iburg bei Osnabrück. Auf der schneeglatten Fahrbahn verlor er die Kontrolle über seinen Wagen und prallte gegen einen Baum. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu.

Für den Landesetat hat der strenge Winter schlimme Folgen. Im Vergleich zu den Vorjahren mussten bislang bereits vier Millionen Euro mehr für Streusalz ausgegeben werden. Rund zehn Millionen Euro musste Niedersachsen schon für Streusalz ausgeben, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums am Mittwoch in Hannover. Trotzdem neigen sich die Salzvorräte dem Ende zu. Daher sei ein Winterdienst nur eingeschränkt möglich. Aus der Opposition erntete die Regierung hierfür sogleich Kritik. Die Landesregierung habe „offensichtlich nicht ausreichend Sorge für einen langanhaltenden Winter“ getroffen, teilte der verkehrspolitische Sprecher der niedersächsischen Grünen, Enno Hagenah, mit.

Eis und Schnee sorgten am Mittwoch aber auch für Freude, denn vielerorts durften die Schüler zu Hause bleiben. Die Lehrer mussten jedoch trotzdem zur Arbeit. Sie hätten auch bei Unterrichtsausfall nicht frei, sagte Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann in einem Interview bei Hit-Radio-Antenne. In der Stadt Oldenburg und im Kreis Verden verursachten zudem verschiedene Falsch-Meldungen und gefälschte Emails Chaos an den Schulen: Hier musste der Unterricht teilweise ausfallen, weil das Gerücht umherging, dass die Schulen geschlossen blieben.

lni

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