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Panorama Grundschüler posieren für Foto und stürzen Abhang hinab – drei Schwerverletzte
Nachrichten Panorama

Vier Kinder stürzen Abhang hinab: Mädchen schwebt in Lebensgefahr

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12:07 26.06.2019
Rettungskräfte kümmern sich um die vier verletzten Kinder, die auf dem Gelände des Bergwerkmuseums in Wildemann einen Abhang hinuntergestürzt waren. Quelle: Konrad Meyne/Landkreis Goslar/dpa
Goslar

Vier Grundschüler sind am Dienstag bei Goslar einen Abhang hinuntergestürzt. Dabei verletzte sich eine zehnjährige Schülerin schwer am Kopf, wie die Polizei und der Landkreis Goslar mitteilten.

Zwei weitere Kinder verletzten sich ebenfalls schwer, eines leicht. Alle Viertklässler im Alter von zehn und elf Jahren wurden im Krankenhaus behandelt. Die Kinder aus dem Landkreis Magdeburg sind auf Klassenfahrt im Harz.

Geländer soll nachgegeben haben

Der Unfall ereignete sich gegen 13 Uhr auf dem Gelände des Bergwerkmuseums „19 Lachter Stollen“ in Wildemann (Landkreis Goslar), das die Kinder besichtigten. Nach Angaben des Landkreises gehen Rettungskräfte davon aus, dass ein Geländer nachgegeben hat und die drei Mädchen und ein Junge bei Fotoaufnahmen mehrere Meter in die Tiefe stürzten.

Maximilian Strache, Sprecher Landkreis Goslar, sagte dem Focus: „Ein Mädchen wurde schwerst verletzt und mit dem Hubschrauber ins Universitätsklinikum nach Göttingen gebracht.“ Zwei weitere Mädchen seien schwer verletzt in die Kinderchirurgie Hildesheim eingeliefert worden, ein Junge sei leicht verletzt worden. „Wir hoffen, dass alle es gut überstehen werden und keine Folgen davon tragenwerden“, so Strache.

Mädchen schwebt nicht mehr in Lebensgefahr

Bei dem Mädchen mit den Kopfverletzung wurde zunächst davon ausgegangen, dass sie in Lebensgefahr schwebe. Inzwischen habe sich ihr Zustand stabilisiert, sagte ein Sprecher des Landkreises Goslar am Mittwoch. Nach bisherigen Informationen könnten die Kopfverletzungen aber zu Folgeschäden führen. Bei zwei weiteren ebenfalls schwer verletzten Kindern blieben dagegen voraussichtlich keine Folgeschäden zurück, sagte der Sprecher. Das vierte Kind, das ebenfalls stationär behandelt wurde, habe die Klinik bereits verlassen.

Von RND/dpa