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Panorama Vor Weihnachten drohen Staus auf vielen Autobahnen
Nachrichten Panorama Vor Weihnachten drohen Staus auf vielen Autobahnen
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16:33 21.12.2012
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Hannover

Autofahrer müssen am Wochenende vor Weihnachten mit Staus auf Niedersachsens Straßen rechnen. Der Beginn der Schulferien werde für ein hohes Verkehrsaufkommen sorgen, zudem behindern Baustellen die Fahrt, teilte eine Sprecherin des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt am Freitag in Hannover mit. Dazu kommen Schneefall und Glätte in Teilen des Landes (eine aktuelle Übersicht finden Sie hier).

Besonders betroffen von dichtem Verkehr sind nach Einschätzung des ADAC die Hauptachsen Richtung Norden, Süden, Osten und Westen. Staus erwartet der ADAC darüber hinaus deutschlandweit auf allen Strecken in die Wintersportgebiete. Vor Silvester rechnet der Autoclub mit einer zweiten Reisewelle, die am 28./29. Dezember zu dichtem Verkehr führen könne.

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Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Schnee, Regen und Glätte. „Am Samstag wird es eine Zweiteilung in Niedersachsen geben“, sagte eine Meteorologin. Im Nordosten schneit es, und von Südwesten her wird es milder, der Schnee geht allmählich in Regen über. Am Samstagvormittag erreicht der Schnee die Elbe und von der Weser her kommt Regen. In diesem Streifen kann es dann zu gefrierendem Regen und Glätte auf den Straßen kommen. Sogar im Harz setzt zum Sonntag Tauwetter ein. Der Heiligabend wird nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes trübe mit Regen oder Sprühregen und Temperaturen um 6 bis 10 Grad.

Hier drohen in Niedersachsen Staus:

A 1: zwischen Vechta und Wildeshausen

A 2: Autobahnkreuz Hannover-Ost auf der A2/A7

A 7: zwischen Autobahndreieck Salzgitter und der Anschlussstelle Bockenem

Die wichtigsten Staustrecken an den Reisetagen:

Großräume: Hamburg, Berlin, Köln und München

A 1: Köln - Dortmund - Bremen

A 2: Dortmund - Hannover

A 3: Köln - Frankfurt - Nürnberg

A 5: Frankfurt - Karlsruhe - Basel

A 6: Mannheim - Heilbronn - Nürnberg

A 7: Hannover - Würzburg - Füssen

A 8: Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg

A 9: Berlin - Nürnberg - München

A 61: Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen

A 81: Stuttgart - Singen

A 93: Inntaldreieck - Kufstein

A 95: München - Garmisch-Partenkirchen

Einen großen Andrang erwartet auch die Deutsche Bahn. Vor allem die Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen werden stark frequentiert sein. Am 22. Dezember machten sich voraussichtlich die meisten Zugfahrer auf den Weg zu ihren Angehörigen, sagte eine Bahnsprecherin am Mittwoch in Berlin. Schon am Freitag werde im Fernverkehr mit vielen Fahrgästen gerechnet. Die Bahn setze deshalb Zusatzzüge ein, die in den Fahrplänen schon vermerkt seien. Auf den Internet-Seiten der Bahn erhalten Züge, die besonders stark gebucht sind, einen Warnhinweis. Dementsprechend könne man auf andere Verbindungen ausweichen, sagte die Sprecherin. Bei ruhigem Winterwetter gehe die Bahn aber davon aus, "dass alles rund läuft". Die stärksten Rückreisetage werden nach Einschätzung der Bahn der 26. und 27. Dezember sein.

frs/dpa/dapd