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Panorama Ältester Weltkriegsveteran der USA mit 112 Jahren gestorben
Nachrichten Panorama Ältester Weltkriegsveteran der USA mit 112 Jahren gestorben
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10:26 28.12.2018
Richard Overton ist mit 112 Jahren gestorben. Quelle: Ralph Barrera/AP
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Austin

Richard Overton, der älteste Weltkriegsveteran der USA, ist im Alter von 112 Jahren gestorben. Er sei wegen Lungenentzündung in einem Krankenhaus behandelt, aber an Heiligabend entlassen worden, sagte Shirley Overton, deren Ehemann ein Cousin Overtons und sein langjähriger Betreuer war. „Sie haben alles getan, was sie konnten.“ Overton sei schließlich am Donnerstagabend in einer Reha-Einrichtung im texanischen Austin verschieden. Er hatte auch als ältester Mann der USA gegolten.

Richard Overton war in seinen Dreißigern, als er sich freiwillig zum Militärdienst verpflichtete. Kurz nach dem japanischen Angriff auf den US-Flottenstützpunkt Pearl Harbor 1941 traf er dort ein. Einst verriet Overton das Geheimnis hinter seinem langen Leben: Zigarren rauchen und Whiskey trinken. Beidem frönte er oft auf der Veranda seines Hauses in der texanischen Stadt Austin, in deren Nähe er 1906 geboren wurde.

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Geburtstage von Weltkriegsveteran Overton wurden zum nationalen Ereignis

Seine Geburtstage wurden zum nationalen Ereignis, Fremde hielten vor seinem Haus an, um ihn kennenzulernen. Selbst lange nach seinem 100. Geburtstag fuhr er Witwen in der Nachbarschaft zur Kirche. „Mit seiner Schlagfertigkeit und seinem freundlichen Wesen berührte er die Leben von so vielen, und ich bin zutiefst geehrt, ihn gekannt zu haben“, teilte Gouverneur Greg Abbott in einer Reaktion mit. Overton sei „eine amerikanische Ikone und Texas-Legende“.

Overton diente einst im 1887th Engineer Aviation Battalion, einem nur aus Schwarzen bestehenden Truppenverband der Luftwaffe. Im Jahr 2013 würdigte der damalige Präsident Barack Obama ihn bei einer Zeremonie zu Ehren von Veteranen am Nationalfriedhof Arlington. „Er war da in Pearl Harbor, als die Kriegsschiffe noch schwelten“, sagte Obama über Overton. „Er war da in Okinawa. Er war da auf Iwojima, wo er sagte: „Ich bin da nur durch die Gnade Gottes rausgekommen“.“

Von RND/AP