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Panorama Winterliches Wetter behindert erneut den Verkehr in Niedersachsen
Nachrichten Panorama Winterliches Wetter behindert erneut den Verkehr in Niedersachsen
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14:32 05.12.2010
Neuschnee, Schneeverwehungen, Windböen und glatte Straßen - der Winter hat Niedersachsen weiter im Griff. Quelle: dpa
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Schnee und Glätte haben in Niedersachsen auch am Sonntagmorgen wieder für Behinderungen im Verkehr gesorgt: In der Region kam es durch Schneeverwehungen zu Behinderungen auf der Kreisstraße 251 zwischen Ahlem und Harenberg und der Kreisstraße 217 zwischen Springe und Völksen.

Schwere, wetterbedingte Unfällen in der Stadt und der Region gab es jedoch bis zum Sonntagmittag nicht. "Die Autofahrer haben sich seit Freitag auf die winterlichen Verhältnisse auf den Straßen eingestellt und fahren behutsamer", sagte ein Sprecher der Polizei Hannover. Streu- und Räumdienste seien im Einsatz, heißt es von der Verkehrsmanagementzentrale in Hannover.

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Für die Region Hannover gab der Deutsche Wetterdienst Unwetterwarnungen heraus: Bis zu zehn Zentimeter Neuschnee, Windböen und Schneeverwehungen soll es am zweiten Adventssonntag geben. Wegen des leichten Temperaturanstiegs ist im Laufen des Nachmittags und Abends auch mit überfrierende Nässe zu rechnen.

Die Polizei in Salzgitter verzeichnete am Sonntagmorgen zahlreichen „Grabenrutschern“ und „Steckenbleibern.“ Verletzte gab es bei den Unfällen aber nicht. Auf der Autobahn 293 bei Oldenburg stellte sich am Morgen ein unbeladener Milchlaster quer. Die Strecke in Richtung Brake musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Auch einige Straßen - wie die Bundesstraße 6 bei Haverlah im Kreis Wolfenbüttel - wurden wegen Schneeverwehungen gesperrt.

Im Kreis Rotenburg/Wümme rutschte die 31 Jahre alte Fahrerin mit ihrem Auto von der vereisten Straße und krachte gegen einen Baum. Durch den Aufprall wurde sie in ihrem auf der Seite liegengebliebenen Wagen eingeklemmt. Erst die alarmierten Rettungskräfte konnten die verunglückte Frau aus dem Auto befreien. Ein Rettungshubschrauber brachte sie mit mehreren schweren Brüchen in ein Krankenhaus.

Im Harz hat der Neuschnee mehrere Straßen so stark verschneit, dass sie gesperrt werden mussten. Auch umgestürzte Bäume und Schneeverwehungen blockierten die Fahrbahnen.

Der Brocken war für Besucher gesperrt. Der DWD warnte dort vor Orkanböen, starkem Schneefall und Schneeverwehungen. Der Wind peitschte mit Geschwindigkeiten bis zu 120 Stundenkilometer über den Gipfel hinweg. Die Meteorologen sagten voraus, dass der Schneefall bis zum Abend in Regen übergehen könnte. Sie warnten daher vor spiegelglatten Straßen.

dpa/kla

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